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Pendler brauchen diese Verbindung

«Via Willisau zum Tiefbahnhof», Ausgabe vom 12. Dezember
Ruedi Althaus, Schachen

Im Bericht des Verkehrsverbundes Luzern betreffend ÖV-Optimierung Luzern West steht auf Seite 1: «Eine dritte stündliche Direktverbindung nach Luzern entspricht einem grossen Kundenbedürfnis.» Dem kann ich zustimmen und finde, die Verlängerung der S61 bis Willisau ist ein Schritt in die richtige Richtung. Warum nimmt man dann aber Schachen während der Hauptverkehrszeit die zweite Direktverbindung weg? Entspricht dies etwa dem Kundenbedürfnis? Mit der Gemeinde wurden nach Aus­sage von Herrn Degiacomi verschiedene Gespräche geführt. Wer aber fragte die betroffenen Zugpendler, welche täglich die S 61 benützen? Der geplante Bus ist als Ergänzung im ÖV zwischen Wolhusen und Malters schon lange überfällig, und für Werthenstein, Ennigen und weitere Zwischenhalte absolut notwendig. Der Bus ist jedoch kein Ersatz für die schnelle Direktverbindung nach Luzern auf der Schiene.

Mit dem Bus benötigt man von Schachen nach Luzern und umgekehrt je sieben Minuten mehr. Dazu kommt noch das umständliche Umsteigen in Malters. Die Aussage der Fahrplanmacher, dass infolge der Fahrplankonstellation die S 61 in Schachen nicht mehr halten könne, ist zu hinterfragen. Wenn heute für die S 6 zwischen Wolhusen und Malters neun Minuten Fahrzeit mit Halten in Werthenstein und Schachen ausreichen, ist nicht nachvollziehbar, warum dann acht Minuten Fahrzeit für einen Halt in Schachen zu wenig sind. Um dies zu erreichen, braucht es eine kleine Fahrplankorrektur. Die Abfahrt des Regioexpress in Malters muss um eine Minute geschoben werden. Dies ist jedoch ohne Problem machbar.

Die Zugbenützer in Schachen hoffen, dass der Fahrplan 2019 noch nicht in Granit gemeisselt ist. Der Verkehrsverbund Luzern, die Gemeinde und die Fahrplanplaner sollten über die Bücher gehen und zur Kenntnis nehmen, dass vor Bahn 2000 die Regionalzüge zwischen Wolhusen und Luzern drei Minuten weniger Fahrzeit hatten. Und dies nicht mit den schnell beschleunigenden Nina-Lokomotiven und nicht mit einem neuen Bahnhof Malters, der gleichzeitige Einfahrten möglich macht.

Ruedi Althaus, Schachen

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