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Physik hilft auch gegen Flugangst

«Wie kann ich meine Flugangst überwinden», Ausgabe vom 21. September

Nachdem ich die professionellen psychologischen Tipps und Ratschläge der Frau Margareta Reinecke gelesen habe, juckt es mich, eine etwas andere Vorgehensweise gegen die Flugangst als Alternative zu empfehlen. Diese Variante hat mir vor vielen Jahrzehnten von einer Stunde auf die andere geholfen, die Flugangst zum Verschwinden zu bringen.

So geht es: Gehen Sie zu Ihrem Physiklehrer (nicht zum Psychologen), und lassen Sie sich anhand eines Flügelquerschnitts das physikalische Prinzip erklären, weshalb durch eine genügende Luftströmung (Geschwindigkeit des Flügels in der umgebenden Luft) über dem Flügel ein Unterdruck entsteht. Das Querschnittsprofil des Flügels (die Form) ist massgebend. Durch diesen Unterdruck über dem Flügel, dem folglich ein Überdruck unter dem Flügel entspricht, wird der Flügel «hinaufgesogen». Er fliegt, weil er gar nicht anders kann! Und diese Druckdifferenz kann so gross werden, dass damit viele Tonnen angehoben werden können.

Wenn man dies begriffen hat, sieht die Sache schon ganz anders aus. Man kann sich getrost zurücklehnen. Dann muss man nur noch hoffen, dass kein Flügel verloren geht – was noch nie passierte, da der Rumpf an den zwei Flügeln befestigt ist und nicht der Flügel am Rumpf – und dass man nicht in eine Kollision verwickelt wird.

Dies hat aber mit «Fliegen an sich» nichts zu tun, sondern mit der Flugsicherung der Flugzeugbewegungen.

Meinrad Odermatt, Zug

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