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Leserbrief

Heiligkreuz: Plädoyer für «Magglingen der Kulinarik»

«Höhere Fachschule ist vom Tisch», Ausgabe vom 21. September

Mit viel Interesse verfolgt die Schweizer Köcheschaft die nun seit Jahren geplante Akademie der Kulinarik in Heiligkreuz. Die Idee von Stefan Wiesner liegt schon mehrere Jahre auf dem Tisch, die nationalen Berufsorganisationen der Gastronomie, Spitzenleute der Kochszene, zeigten ein starkes Interesse. Viel Vorarbeit wurde geleistet, Investoren sind ebenfalls schon mit dabei. Es schien, dass dieser Bildungsstätte nichts mehr im Wege stehen würde: einer Schweizer Akademie der Kulinarik! Man hätte ein Pendant zu vielen solcher Etablissements im Ausland geschaffen, es gibt sie in Spanien, in Frankreich, auch in den skandinavischen Ländern. Auch in den USA gibt es mit der American Culinary Academy of Chefs seit langer Zeit eine solche Möglichkeit der höheren Fortbildung. Die in der Schweiz fortschrittliche Berufsgrundbildung wie auch die höheren staatlich anerkannten Abschlüsse wurden ja auch immer auf die jeweiligen Bedürfnisse der Branche angepasst. Dass nun bei diesem Projekt in Heiligkreuz wiederum die Bremse gezogen wurde mit der Argumentation, man müsse zuerst «eine saubere Berufsfeld- und Arbeitsmarktanalyse» machen, ist Teil einer «never ending Story». Über Jahre wurde bei jeder Neuerung im Kochberuf das probate Mittel angewendet, alles auf die lange Bank zu schieben. Wir haben einen grossartigen Berufsnachwuchs, wie kürzlich die Swiss Skills gezeigt haben, die Gastronomieberufe waren einer der grossen Anziehungspunkte. Schweizer Köchinnen und Köche erzielen Spitzenresultate im In- und Ausland. Also bieten wir den jungen Berufsleuten dieses «Magglingen der Kulinarik», damit sie auch in Zukunft weiterhin Topleistungen erbringen können.

Norbert A. Schmidiger, Hergiswil, ehem. Geschäftsführer Schweizer Kochverband (1983-2014)

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