Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Politiker, stoppt das Lügen

«Was die Zuwanderung anheizt», Ausgabe vom 22. Januar

Maja Briner stützt sich in ihrem Artikel auf Aussagen des Arbeitsmarktökonomen George Sheldon bezüglich der Zuwanderung aus der EU. Er behauptet, dass die Konjunktur Auslöser dieser Zuwanderung sei und nicht die Personenfreizügigkeit. Diese Aussage wird vom Bund unterstützt. Sie ist deswegen nicht weniger falsch und veräppelt das Volk im Hinblick auf die bevorstehende Begrenzungsinitiative einmal mehr. Der Wanderungssaldo ist in den letzten beiden Jahren nur deshalb zurückgegangen, weil sich in den traditionellen Herkunftsländern in der EU die Arbeitsmarktsituation stark verbessert hat. Geradezu grotesk mutet die Behauptung von Sheldon an, weil im gleichen Artikel auf der gleichen Seite eine Grafik eingefügt ist, die die Behauptung von Sheldon widerlegt. Denn die Zuwanderung hat nach der schrittweisen Einführung der Personenfreizügigkeit seit 2006 stark zugenommen und hat nur nach der Finanzkrise in den Jahren 2009 und 2010 eine Delle erfahren. Tatsache ist, dass das BIP seit 10 Jahren pro Kopf der Bevölkerung nicht mehr zugenommen hat. Und nur diese Kennzahl ist Beweis wirtschaftlicher Prosperität. Auch das beweist, dass die Zuwanderung nicht primär von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist. Thomas Matter weist auf die Probleme hin, die die zügellose Zuwanderung in den letzten 10 Jahren unserem kleinen Land gebracht hat. Auch mit dem vom Uvek geplanten Ausbau von Schiene und Strasse im Umfang von über 20 Milliarden Franken in den nächsten 10 Jahren wird sich wenig ändern mit Bezug auf die Überforderung unserer Infrastruktur. Ist es für das Wohlergehen unserer Bevölkerung wirklich notwendig, dass wir immer weiterwachsen und damit der Dichtestress für viele Bewohner unerträglich wird? Ende 2016 betrug die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz 8,42 Millionen. Dazu kommen noch zirka 250 000 Asylanten und Asylbewerber, vorläufig Aufgenommene, legal und illegal sich in der Schweiz befindliche Personen. Es ist deshalb notwendig, dass wir wieder selber bestimmen können, wer in die Schweiz kommen kann und wer draussen bleiben muss. Ich richte einen Appell an die vielen Politiker und Wissenschafter, das «dumme» Schweizervolk nicht immer zu belügen. Das Boot ist voll! Begreift das endlich.

Erich Züllig, Baar

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.