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Leserbrief

Post: Diese Begründung reicht uns nicht

«Post wird Teil des Kundendiensts», Ausgabe vom 2. März

Gemäss Mitteilung sowie einem Hinweis an die Bevölkerung, sollen die Dienstleistungen der Post in Schönbühl ab 22. Mai 2018, angeblich aus betriebswirtschaftlichen Gründen, durch eine Agentur der Migros angeboten und erbracht werden. Dies soll offenbar nur mit gegenüber heute eingeschränktem Angebot der Fall sein.

Zum Beispiel sollen keine Bareinzahlungen und kein Bargeldwechsel mehr möglich sein. Dies als Alternative zu den Leistungen der bisher vollwertigen Poststelle im hiesigen Quartier, das sich schnell und stark vergrössert und ausgebaut wird.

Der Abbau erfolgt offenbar mit dem Einverständnis des Quartiervereins und der Stadtregierung, mit der unverständlichen Begründung, die Post habe die Grundversorgung vorab «eigenwirtschaftlich» zu erbringen. Die Post hat vorab bestmögliche Dienstleistungen zu Handen der Bevölkerung zu liefern, nicht in erster Linie der einen grösstmöglichen Gewinnes zu anderweitigen Zwecken zu erarbeiten und zu erzielen. Der Hinweis auf einige von der Post wie bisher weiterhin betriebene Poststellen (zum Beispiel beim Bahnhof Luzern), sowie auf das Einverständnis (anstelle von Protest) der Stadtregierung, genügen der Bevölkerung als Begründung obigen Vorgehens nicht.

Auch deshalb nicht, weil auch anderswo in wirtschaftlich kleinerem und weniger wichtigem Umfeld Protest zwecklos blieb.

Hans Brülhart, Luzern

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