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Privilegierte Kinder

«Luzern: Das Volk will musikalische Bildung», Ausgabe vom 25. April
Hans Kuhn,

Das Singen und Musizieren gehört zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen, auch für Kinder. Jetzt ist Feuer im Dach: Der Kanton will die Beiträge an Musikschulen kürzen. Trotzdem: Heute wissen Eltern und ihre Kinder nicht mehr so recht, was für Privilegien sie haben. Fast alles, was ihr Herz begehrt, bekommen die lieben Kinder auf dem Servierbrett angeboten. Verzicht: unzumutbar. Das war nicht immer so. Mein Schulbubentraum war: eine chromatische Handorgel. Mein Vater hatte kein Musikgehör. So arbeitete ich monatelang in einer Kegelbahn als Kegelsteller. Stundenlohn: 1 Franken. Als ich 500 Franken verdient hatte, kaufte ich mir die gewünschte Handorgel. Im Stegreif lernte ich ab Schallplatten Ländlermusik spielen. In den Sommerferien war ich ein begeisterter Wildheuer über dem wunderschönen Klöntal. Im Reich der Edelweiss und Männertreu fiel mir eine Melodie ein, die heute noch beliebt ist: «Der Glarner Sännte-Puur». Achtzig Jahre sind seither vergangen, die Freude daran aber nicht.

Hans Kuhn, Malters

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