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Leserbrief

Produkte von Hornkühen sollten teurer sein

«Hornkuh: Kälber leiden ein Leben lang», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 19. August

Ich finde Ihren Artikel zu den Argumenten für die Hornkuh-Initiative irreführend für Leute, welche mit der Landwirtschaft nichts am Hut haben. Die im Bericht genannte Studie ist nicht repräsentativ für die Anwendung in der Landwirtschaft. Einerseits werden Kälber, welche nach drei Monaten in die Schlachtung gehen, nicht enthornt. Der Aufwand lohnt sich schlicht nicht. Andererseits sind Kälber mit drei Monaten nicht mit Kühen zu vergleichen, die mehrere Jahre auf einem Betrieb verbringen. Des Weiteren kann es als gutes Zeichen gesehen werden, wenn die Wundheilung nach drei Monaten bei zwei Dritteln der Tiere schon so fortgeschritten ist, dass sie keine Schmerzen mehr verspüren. Meines Wissens ist die Wundheilung immer langsam. Generell sind Narben sensitiver, das ist nicht nur bei Kälbern und Kühen so.

Kühe mit Hörnern können sich aber gegenseitig nicht zu unterschätzende Verletzungen zufügen, was zu Infektion und Folgeschäden führen kann. Zudem sind Hörner auch für den Landwirt nicht ungefährlich. Das Tierwohl ist wichtig, trotzdem sollten die Leute, welche mit den Tieren täglich arbeiten, selber bestimmen dürfen, ob ihre Tiere Hörner tragen oder nicht. Meiner Meinung nach sollten Konsumenten, die Kühe mit Hörnern wünschen, auch bereit sein einen höheren Preis für diese Produkte, deren Produktion mit Mehraufwand und Risiken verbunden ist, zu bezahlen.

Petra Häfliger, Fischbach

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