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Projekt Metro ist für Cars ungeeignet

Zum Metro-Projekt und zur Debatte über Carparkplätze in Luzern
Erich Hochstrasser,

Das Metroprojekt mit Parkplatz Ibach wird nicht funktionieren. Busse von Meggen und Ebikon her müssten via Schlossberg über den Sedel gewiesen werden. Das verkraften der Verkehr und die engen Kurven im Sedel nicht. Die Sedelfahrt, das Aus- und Einsteigenlassen der Touristen im Ibach, die Metrofahrt hin und zurück, wären im Reiseplan zu zeitaufwendig. Luzern würde links liegen gelassen.

Busse von Süden her dürften im Schlund die Ausfahrt in die Stadt nicht nehmen und müssten durch den Tunnel nach Emmenbrücke weiterfahren. Will man Polizisten an der Ausfahrt beim Schweizerhof am Schlossberg aufstellen, welche Cars die Fahrt in die Stadt 24 Stunden lang verwehren? Busse von Basel via Autobahn müssten die Ausfahrt Emmenbrücke Süd nehmen. Das verkraftet die Reussegg­strasse, Zubringer zum Seetalplatz, nie. Die Ausfahrt von Zürich her müsste wohl auch überdacht werden. Auf die Dauer müssten wohl neue Rampen an die Auto­bahn angeschlossen werden. Damit wäre der Bund involviert.

Wenn die Metro steht, wird es trotz Leit- und Fahrverbots­tafeln immer wieder Busfahrer geben, die zum Schwanenplatz fahren und dort für Chaos sorgen. Mit dem Projekt ist im Verhältnis zum Aufwand nicht viel gewonnen. Man sollte die Zufahrten auch bei den anderen Projekten genau überlegen, sonst müssen wir uns jahrelang mit Fehlplanungen herum­schlagen. Das einzig Richtige ist, die Busse den Wegweisern nach in die Stadt fahren zu lassen und sie abzufangen, indem sie zum Beispiel auf eine überdachte Fläche beim Bahnhof geleitet werden. Das wäre touristenfreundlich, mit ge­ringerem Aufwand und ohne Überwachung möglich.

Allerdings wäre das Metro-Projekt in einem anderen Zusammenhang eine Sternstunde: Für Autofahrer des gesamten Luzerner Hinterlandes und weiter wäre diese Verbindung direkt ins Zentrum von Luzern eine äusserst attraktive Alter­native. Das könnte Autofahrer davon abhalten, in die Stadt zu fahren.

Erich Hochstrasser, Emmenbrücke

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