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Pünktlichkeit ist unabdingbar

«Erst viel üben, dann ein eigenes Velo kaufen», Ausgabe vom 18. Juni
Irene Probst

Ein echter Wohlfühlkurs! Das mag man den Migrantinnen gönnen. Positiv ist auch, dass sie sich finanziell daran beteiligen müssen. Was nichts kostet, wird als Selbstverständlichkeit hingenommen und kann zu unberechtigten Forderungen führen. Stutzig macht aber folgender Satz: «Es kommen nicht immer alle, und auch der Umgang mit Pünktlichkeit ist anders, als wir es uns in der Schweiz gewohnt sind.» Dieser Schlendrian (es ist nicht die Rede von begründeten und entschuldbaren Absenzen) ist kontraproduktiv und sollte nicht geduldet werden. Schwänzen geht gar nicht, und wer ständig zu spät erscheint, bekommt kein Velo und bleibt eine Lektion lang sitzen.

Disziplin ist auch an jeder Arbeitsstelle wichtig, also kann man ohne weiteres in einem Spasskurs damit anfangen. Naives Entgegenkommen, gekoppelt mit Duldung «fremder Gewohnheiten», behindert die Integration und birgt Zündstoff, auf den gut verzichtet werden kann.

Irene Probst, Luzern

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