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Reformierte: Will sich die Kirche gleich selber abschaffen?

«Gesetzesrevision: Pfarrer wollen die Volkswahl retten», Ausgabe vom 3. März
Christian Hochuli,

Am 4. März wurde das Christentum gerettet. Dank SRG und der demokratisch nicht legitimierten Parolenausgabe der reformierten Landeskirchen zur No-Billag-Initiative.

Die Luzerner Alt-Stadträtin Ursula Stämmer-Horst, SP, vertritt die Auffassung, 96,6 Prozent der Reformierten hätten die neue Verfassung der reformierten Landeskirche des Kantons Luzern angenommen.

Damit hätten sie auch die Abschaffung der Volkswahl von Pfarrpersonen befürwortet. Was für ein Demokratieverständnis ist das?! Es ist zum katholisch Werden! Noch kann ich selber denken.

In Art. 50 Abs. 3 der neuen Kirchenverfassung ist eine saubere Verfassungsgrundlage geschaffen worden zur Beibehaltung der Volkswahlen. Möchte Frau Stämmer-Horst womöglich unter den verbleibenden Reformierten zum Beispiel SVP-Parteimitglieder und andere Demokratieanhänger aussäubern?

Genau die Christen, die den fundamentalistischen Islam mit seinem Streben nach einem Gottesstaat bekämpfen, wollen sich zunehmend in parteipolitische Abstimmungskämpfe einmischen und ignorieren dabei selber die elementarsten demokratischen Spielregeln. Entspricht diese Auffassung noch meiner Vorstellung von der reformierten Landeskirche? Glauben Exponenten dieser Kirche (Synodale und Synodalräte) tatsächlich, man solle die demokratische Legitimation von Pfarrpersonen bei der ab 14. März 2018 bevorstehenden Beratung des neuen Personalgesetzes der reformierten Kirche gleich ganz abschaffen? Dies mit der Begründung, es würden sich ja ohnehin nur noch wenige der verbleibenden Mitglieder dieser Kirche an Kirchgemeindeversammlungen beteiligen. Will sich denn die reformierte Landeskirche wirklich gleich selber abschaffen?

Können die Reformierten des Kantons Luzern noch selber denken?

Wenn ja, gilt es bereit zu sein für die Ergreifung des Gesetzesreferendums.

500 Unterschriften innert 40 Tagen ab amtlicher Publikation des neuen Personalgesetzes genügen, dass diese erschreckende Haltung zumindest vom Stimmvolk überprüft werden kann.

Christian Hochuli, Hildisrieden

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