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Regierung scheint verzerrtes Bild zu stützen

Zur kantonalen Abstimmung vom 26. November über den 10-Millionen-Kredit an den Flugplatz Buochs.
Daniel Niederberger, Sp-Landrat, Stans

Seit einer Woche fällt mir oben auf der Titelseite dieser Zeitung eine kleine rote Abstimmungsbotschaft auf. Die Ausgabe vom Montag, 23. Oktober, zeigte diese Anzeige auf Seite 12 erneut. Unübersehbar prominent, mit grossen Lettern: Ja zum Flugplatz Nidwalden. Absender ist Impuls Nidwalden, das Befürworter-Komitee, bei welchem unter einer stattlichen Anzahl Mitgliedern auch der gesamte Regierungsrat vertreten ist. Diese Botschaft vermittelt den Eindruck, dass, wenn ich an der Urne ein Nein einlege, die Flugpiste zusammengerollt und als Folge davon alle aviatiknahen Betriebe ihre Türen und Tore schliessen und ins ferne Ausland ziehen. Oder, für nicht flugaffine Bürgerinnen und Bürger, all die wunderbaren kulturellen und geselligen Anlässe auf dem Flugplatz, die wir lieben und schätzen, nicht mehr stattfinden.

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, dem ist nicht so: Wenn Sie am 26. November ein Nein in die Urne legen, werden weiterhin «Flugis» starten und landen. Auch der Sprung vom (künstlichen) Schneehügel und das Präsentieren unseres vielfältigen Gewerbes finden weiterhin auf dem Flugplatzgelände statt. Ein Nein bedeutet nicht, dass Sie gegen wirtschaftliches Wachstum, gegen das bereits und zukünftig anzusiedelnde Aviatikgewerbe sind. Ein Nein bedeutet, dass sich die Kantonsregierung und das Parlament noch einmal über das massvolle «Wie» Gedanken machen müssen. Falls dieser Prozess wider Erwarten länger dauern sollte, können die dringlichen Unterhaltsarbeiten für einen sicheren Flugplatz­betrieb mittels Kreditantrag vom Kantonsparlament in der Höhe um ein Vielfaches tiefer als die beantragte Aktienkapitalerhöhung von 10 Millionen Franken gesprochen werden.

Das schöne, warme Rot, auf dem die weissen Buchstaben stehen, tröstet mich nicht über die falsche Information hinweg. Einfache Abstimmungsparolen in Ehren, aber wenn die Botschaft das Bild verzerrt, erlaube ich mir, dies richtigzustellen. Erst recht, wenn die geeinte Regierung diese Verzerrung zu unterstützen scheint.

Daniel Niederberger, SP-Landrat, Stans

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