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Leserdebatte

Reiden: Wie gut ist das Schulhausprojekt?

Zum Leserbrief «Die Vorlage löst endlich das Schulraum-Problem», Ausgabe vom 28. Mai

Bildungskommissionspräsidentin Yvonne Thommen stellt in ihrem Leserbrief die Frage, was die IG Reiden denn wolle. Ich werde versuchen, es zu erklären. Frau Thommen sieht bei der Debatte um die Schulhausvorlage die Demokratie in Gefahr. Sie verdrängt, dass die Reider Stimmbürger das praktisch gleiche Projekt, das nun wieder auf dem Tisch liegt, deutlich bachabgeschickt haben. Sie und die ganze Bildungskommission drohten damals damit, nicht weiter in der Bildungskommission mitarbeiten zu wollen. Das zeugt sicher nicht von Respekt vor den Stimmbürgern und von Demokratieverständnis. Die IG Reiden steht demgegenüber für Demokratie.

Die IG Reiden steht zu ihrer Verantwortung gegenüber unserer Jugend. Durch eine verantwortungslose Ausgabenpolitik marschieren wir wacker auf einen Schuldenberg von 70 Millionen Franken zu. Die IG Reiden will Verantwortung tragen und unseren Jungen nicht einen Schuldenberg hinterlassen, den sie kaum je abtragen können.

In Reiden hat es sich eingebürgert, dass sich Politiker nach angerichtetem Desaster aus dem Staub machen. Beispiele finden sich viele. Die IG Reiden bleibt sich treu, bleibt auf ihrer Linie und präsent.

Die Mitglieder unsere Schulleitung wohnen bis auf eine Person auswärts, und auch die meisten Lehrer zahlen ihre Steuern anderswo, dabei wäre doch ein naher Kontakt zu Eltern und Vereinen so wichtig. Aber dafür haben wir ja die Schulsozialarbeiterin, bei der man alle Probleme abgeben kann. Viele, allzu viele gute Steuerzahler flüchten ebenfalls vor Schuldenberg und Steuerlast. Die IG Reiden will solidarisch bleiben, hier Steuern zahlen, hier mitarbeiten.

Verantwortung tragen ist eine schwere Last. Insbesondere, wenn man nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Schlussendlich sind wir da, wo wir sind, weil bei uns immer alles das Doppelte kostet.

Markus Schwander, Reiden


Das Projekt Schulhaus Reiden wurde fundiert abgeklärt. Man merkt, dass Profis am Werk waren. Es ist aber auch dringendst nötig, dass im Bereich Schulraumrealisierung etwas geht. Ein weiterer Stillstand wäre fatal und würde dem Gemeinderat, der Bildungskommission und der Schulleitung praktisch unlösbare Probleme bringen. Gemäss Flyer macht die IG Reiden wieder einmal Opposition. Mal wollen sie eine Containerlösung, ein andermal ist das neue Projekt zu teuer, dann ist wieder ein Modulbau angesagt. Diesmal ist ein Minibau in Massivbauweise vorgesehen. Mit einem Flugblatt und einem Alternativprojekt, das mehr als die Hälfte des Gemeindeprojektes weniger kosten soll, probiert die IG, das Stimmvolk zu verunsichern und zu verwirren. Die IG Reiden will von der Hand in den Mund leben und mit gerade mal drei Millionen Franken lediglich acht Schulzimmer erstellen: Auch Ersatz für die Provisorien ist nicht vorgesehen. Das ist weitab von einer Problemlösung und der wünschbaren Nachhaltigkeit.

Wir erleben ihre Art des Politisierens ja nicht das erste Mal. Im versandten Flyer finden sich zahlreiche unhaltbare Argumente und falsche Behauptungen, zum Beispiel, dass die heutigen Schulräume nicht ausgelastet seien. Oder, dass der Quadratmeterpreis der Nutzfläche im Gemeindeprojekt 4100 Franken betrage. (effektiv sind es 2900 Franken). Das IG-Projekt ist keine Lösung für unsere Schulraum-Problematik, das Argumentarium der IG Reiden ist mit grösster Vorsicht zu geniessen.

Ivo Müller, Präsident SVP Reiden

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