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Leserbrief

Rigi und der «Overtourism»

«Mein Rigi», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 2. September

Die Ausführungen von Christian Meier, unter anderem seine Mutmassungen über die Haupttreiber des Widerstands auf der Rigi, rücken die Diskussion über die touristische Zukunft der Rigi in ein falsches Licht und schaden der öffentlichen Meinungsbildung. Die von mir initiierte Petition «Nein zu Rigi-Disney-World» richtete sich gegen den Ausbau der Rigi und den Massentourismus. Sie generierte in Kürze 3106 Unterschriften. Alt Nationalrat Louis Schelbert und CVP-Ständerat Konrad Graber unterzeichneten sie, wie alt Nationalrätin Cécile Bühlmann, Kabarettist Emil Steinberger, Politikwissenschaftler Iwan Rickenbacher und alt CVP-Regierungsrat Franz Marty sowie Victorinox-CEO Carl Elsener. Die Unterzeichnenden forderten, dass die Rigi eine «sanfte» Erholungsdestination der Region bleiben soll. Mit dieser Forderung verknüpft ist die Gleichwertigkeit von Naherholungsdestination und Tourismus: Die eine Funktion darf die andere nicht verdrängen, sondern beide sollen sich wechselseitig ergänzen. Niemand möchte, dass die Rigi von einem «totalen Tourismus» dominiert wird, wie ihn Kulturgeograf Werner Bätzing kritisiert. Leider ist die Rigi heute, wie viele europäische Städte, von «Overtourism» bedroht. Das Beispiel Aescher-Wildkirchli zeigt, welche Konsequenzen auch der Rigi drohen.

René Stettler, Kulturwissenschaftler, Rigi Kaltbad

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