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Rontal: Planwirtschaft im Verkehr

«Schnellere Busse dank neuer Ampeln», Ausgabe vom 12. Januar
Daniel Keller, Kantonsrat Svp, Udligenswil

Man reibt sich ungläubig die Augen, wenn man feststellen muss, mit welchen planwirtschaftlichen Massnahmen der motorisierte Individualverkehr im Rontal künftig konsequent ausgebremst werden soll: Ampeln verhindern, dass die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Quartierstrassen zügig verlassen können, die Anzahl Parkplätze wird massiv reduziert, die Fahrspuren in Ebikon werden abgebaut, Tempo 60 ausserorts, Tempo 30 innerorts auf der Kantonsstrasse in Root. Was kommt Luzern Plus unter der strategischen Führung von alt CVP-Kantonsrat Pius Zängerle eigentlich sonst noch Kreatives in den Sinn? Dutzende Millionen Franken Steuer­gelder werden damit einseitig in den ÖV gesteckt. 70 Prozent beträgt der Anteil des Privatverkehrs (MIV), welcher die Strassen übrigens vorwiegend mit Steuern und Abgaben finanziert. Was ist mit dem gesetzlichen Grundsatz der freien Wahl der Verkehrsmittel? Den Verkehrsteilnehmern wird künftig die Benützung von Velo oder Bus aufgezwungen, weil man mit solchen Massnahmen den Privatverkehr im organisierten Stau stehen lässt. Das kann es wohl nicht sein, geschätzte Funktionäre von Luzern Plus! Wie wäre es, wenn man das geplante Bevölkerungswachstum im Rontal von 30 Prozent in den kommenden zehn Jahren einmal grundsätzlich überdenken würde? Die Lebensqualität wird mit dem ewigen Wachstum nicht wirklich besser.

Daniel Keller, Kantonsrat SVP, Udligenswil

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