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Leserbrief

Russland und die perfekte Fussball-WM

«Frankreich, der verdiente Weltmeister» Ausgabe vom 16. Juli

Die Fifa-Exponenten sind mit Superlativen bekanntlich alles andere als zurückhaltend. Darum war die soeben abgeschlossene Weltmeisterschaft in Russland natürlich die beste aller Zeiten. Unter dem Strich ist alles eine Frage der persönlichen Sichtweise. Ich staune, dass anscheinend viele Menschen überrascht waren über den reibungslosen Verlauf der WM in Russland. Wer als Autokrat – und dies ist Vladimir Putin nun mal – sein Land regiert, der versteht es, für die Weltöffentlichkeit die Spiele perfekt zu spielen. Dies war in China nicht anders. Kritische Themen werden während dieser Zeit geschickt aus dem Spiel genommen. Schliesslich sollen ja Politik und Sport gemäss Fifa strikte getrennt werden, dabei ist nichts politischer als der Sport. Zumindest wird dieser immer wieder von Politikern missbraucht. Nun, die Fifa-Karawane zieht weiter, und die Stadien werden wohl, wie allzu oft in der näheren Fussball-Weltmeisterschafts-Geschichte, wegen Überdimensionierung oder nicht mehr Gebrauchtwerdens ihr Dasein vorderhand als Bauruinen fristen. Der Regeneinbruch nach dem Finalspiel hat mich immerhin dahingehend beruhigt, dass Präsident Putin zumindest das Wetter nicht vollends im Griff hat. Immerhin ein Regeneinbruch dürfte an der nächsten WM in Katar nicht mehr passieren. Schliesslich muss die WM für den Fifa-Präsidenten wohl auch in vier Jahren noch besser werden.

Pascal Merz, Sursee

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