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Ruswil: Vorsicht ist geboten

Zur Abstimmung über ein neues Dorfzentrum Ruswil West am 26. November
Tony Albisser, Ruswil

Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger von Ruswil sind überzeugt, dass neue Räumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung dringend notwendig sind. Vor Jahren schon stimmte das Volk dem Kauf «Gärbi» an der Rosswöschstrasse für gemeindeeigene Bauten zu. Nach der Ausmarchung der drei möglichen Standorte für die neue Gemeindeverwaltung war der Standort Rosswöschstrasse der Favorit. Hätte man diesen Standort bevorzugt, wäre die Gemeindeverwaltung schon seit einiger Zeit in einem modernen, zeitgemässen Verwaltungsgebäude untergebracht.

Doch dieser Standort passte dem Gemeinderat offensichtlich nicht, er bevorzugte den Dorfkern «Chrämerhus» mit den dahinterliegenden Liegenschaften. Nachdem er sich für den Standortwechsel Dorfzentrum entschieden hatte, bekundete er den «Chrämerhus»-Eigentümern, mit dem Umbau und der Sanierung noch zuzuwarten. Das «Chrämerhus» würde also schon lange in neuem Glanz dastehen, und zwar von den Eigentümern restauriert und finanziert und nicht durch die Öffentlichkeit mit Steuergeldern. Bei der Abstimmung vom 3. März 2013 über den Planungskredit von 455000 Franken wurde dem Stimmbürger für die neue Gemeindeverwaltung eine Bausumme von rund 10 Millionen Franken vorgelegt. Wären damals genügend Vorabklärungen über die Kosten bezüglich Abriss/Neubau oder Sanierung «Chrämerhus» gemacht worden, hätte dem Stimmbürger schon damals die Investition von über 15 Millionen Franken aufgezeigt werden können. Das Abstimmungsresultat über den Planungskredit wäre womöglich anders ausgefallen. In Anbetracht notwendiger weiterer Infrastrukturen sollte die Gemeinde ihre Investitionstätigkeit weitsichtig planen. Zu erwähnen ist etwa die rege Wohnbautätigkeit in den letzten Jahren und in der Gegenwart südlich der Hellbühlerstrasse sowie südlich der Migros Rüediswil und die zukünftigen Überbauungen in der Heimat in Rüediswil sowie in der Unterschwärzi, was zu einem beträchtlichen Anstieg der Schülerzahlen führen wird. Die Gemeinde wird in den nächsten Jahren mehrere Millionen Franken in neue Schulräume investieren müssen. Im Interesse einer verantwortbaren Pro-Kopf-Verschuldung machen wir mit einen Nein einen Schritt in die richtige Richtung.

Tony Albisser, Ruswil

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