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Leserbrief

Matura oder Lehre? Schüler haben ein Recht auf nachhaltige Grundausbildung

«Matura: Qualität oder Quantität?», Ausgabe vom 12. Juli

Nicht zum ersten Mal wird über den Fachkräftemangel diskutiert und neuerdings, mit dem Schlagwort Digitalisierung, die Erhöhung der Maturitätsquote gefordert. Andere sehen den «Königsweg duale Bildung», verknüpft mit praktischer Berufskompetenz und Fachwissen. Dazu braucht es keine Erhöhung der gymnasialen Maturitätsquote. Es braucht langfristig aber geeignete junge Leute, die sich für eine Berufsmaturität oder eine Fachmaturität entscheiden. Die Diskussion um Qualität und Quantität wird eher zu einseitig abgehandelt. Wenn es denkbar sein soll, dass die Gymnasien – nicht generell, aber doch individuell – Studierfähigkeit bescheinigen, wo diese nicht gegeben ist, so ist das bedenklich. Bedenklich deshalb, weil damit die Erfolgswahrscheinlichkeit zum weiteren Studienerfolg auf wackligen Füssen steht. Nicht selten entsteht so ein Grund zum späteren Studienabbruch mit hohen Kostenfolgen und bitterer Enttäuschung für die betreffenden jungen Leute. Das darf nicht sein. Schülerinnen und Schüler haben das Anrecht, nachhaltig ausgebildet und für den beruflichen Werdegang gerüstet zu sein.

Hans Banholzer, Rothenburg

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