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Schweizerhofquai: Das Verkehrschaos ist programmiert

«37 Cars sollen unter den Quai», Ausgabe vom 3. Mai
Silvio Panizza, Ebikon

Die Schnapsidee eines Car-Parkhauses unter dem Schweizerhofquai ist eine Operation am offenen Herzen der Stadt Luzern. Ich weiss nicht, wie man auf eine solche Idee kommt. Man stelle sich vor: «Die Strasse am Schweizerhofquai wird aufgerissen!» Als Erstes werden die Seitenwände und Pfähle in den Boden gerammt. Da werden die Nachbarn die Wände hochgehen. Dann kommt ein Deckel drauf! Während zehn bis zwölf Monaten stünden nur drei statt vier Spuren zur Verfügung. Ein Verkehrschaos ist programmiert. Dreieinhalb Jahre soll die Bauzeit dauern!

140 Millionen Franken soll der Zauber kosten. Meistens wird Bauen teurer, und wer das Projekt vorfinanziert, liest man nicht. Die Chauffeure sollen für die Stunde 120 Franken bezahlen und gefälligst zwei Stunden im Parkhaus warten. Vielleicht werden sie ja noch von den Initianten verpflegt. Der Rede kurzer Sinn. Ein Carparkhaus unter dem Schweizerhofquai macht keinen Sinn. Wir müssen die Cars aus der Stadt bringen, wie vom Stadtrat vorgeschlagen. Es ist auch die kostengünstigste Lösung. Wer sagt uns, dass wir vor den Touristencars eine Kniebeugung machen müssen und die Stadt mit baulichen Eingriffen belasten, nur damit die Touristen einen kürzeren Weg zum Shopping haben? Die Touristen in Ehren, aber dieses Projekt geht zu weit.

Silvio Panizza, Ebikon

Mir graut davor, dass dieser unterirdische Carparkplatz am Seeufer erstellt werden soll. Diese Hauptverkehrsader mitten in Luzern ist bereits heute stark überlastet. Mit diesem Bauwerk ist das totale Verkehrschaos über längere Zeit programmiert. Auf der Allmend, zwischen Garage Epper und der alten Militärkaserne, gäbe es genügend Land für einen kostengünstigen Bus-Terminal und ein Parkhaus für Autos. So würden mit einem Bauwerk beide Parkprobleme gelöst. Die Bahnstation ist ausserdem gleich nebenan.

Edi Eichenberger, Willisau

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