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Seebrückenschliessung: Mangelhafte Planung oder gute Kommunikation?

«Seebrücke: Sanierung sorgt für Ärger», Ausgabe vom 5. Juli
Matthias Birnstiel, Luzern

Nein, Andrea Gmür hat nicht Recht. Warum? Weil wir erstens seit über einem Monat wissen, dass die Seebrücke saniert werden muss. Zweitens wurde seit über einem Monat gut kommuniziert, warum die Sanierung in den ersten beiden Juliwochen geschehen muss. Seit über einem Monat wissen wir drittens, warum nicht nachts gearbeitet werden kann. Als Unternehmer habe ich meine Belegschaft rechtzeitig auf das zu erwartende Verkehrsproblem aufmerksam gemacht. Ich empfahl allen, während der Sanierungsarbeiten nach Möglichkeit den ÖV zu benutzen, und die Arbeitszeiten wurden angepasst. Und siehe da: Es klappt wunderbar. Was kann die Stadt dafür, wenn sich die Autofahrerinnen und Autofahrer nicht informieren lassen oder wollen. Fast alle, die jetzt während der Sanierung im Stau stehen, sind schlicht selber schuld. Es ist wie immer: Man lässt etwas zuerst geschehen und ruft dann, wenn’s passiert, wie ein Wald voll Affen aus. Ich danke der Stadt für die frühzeitige und richtige Information über die Seebrückesanierung.

Matthias Birnstiel, Luzern

Einmal mehr wird durch mangelhafte Planung und schwache politische Führung in der Hochsaison die Stadt und Agglo verkehrsmässig zum Erliegen gebracht. Jeder Zeitpunkt für eine Sanierung der Seebrücke ist ungünstig – diesen aber während der Sommerferien zu wählen, ist mit Abstand der schlechteste! Hätte es im September (vor der Määs) nicht auch ein Zeitfenster gegeben? Zudem wird die Möglichkeit nicht wahrgenommen, mittels Verkehrslotsen die neuralgischen Kreuzungen rund um die Seebrücke offenzuhalten. Auch eine mögliche neue Verkehrsführung rund um den Bahnhof hätte während dieser Sanierung temporär getestet werden können. Hätten unsere Verkehrsplaner nur ein bisschen Mut, so könnten viele Probleme konsequent angepackt werden. Mittels eines «grossen Kreisels» via Pilatusplatz, Obergrundstrasse, Bundesplatz, Zentralstrasse (Einbahn und somit doppelspurig) sowie entgegengesetzter Nutzung der Bahnhofstrasse ab Seebrücke, analog Velofahrer, sowie Wegfahrt aus dem Bahnhof nur noch via Seebrücke würden gleichzeitig vier Kreuzungen entfernt. So könnte man den täglichen Kollaps verhindern. Wann lernen die Verantwortlichen aus den wiederkehrenden Fehlern? Verantwortung zu tragen bedeutet, mittels aktivem Engagement der Bevölkerung zu dienen!

Martin Zemp, Präsident CVP Meggen

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