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Sicherheit auf dem Schulweg ungenügend

Chropfleerete
Rosmarie und Peter Scherer,

Stellen Sie sich vor, Sie müssen täglich ihr Kind zum Kindergarten oder zur Schule begleiten. Nicht, weil sie sogenannte Helikopter-Eltern sind. Sondern, weil die Sicherheit auf dem Schulweg nicht gewährleistet ist! Doch die Gemeinde ist eigentlich für einen sicheren und zumutbaren Schulweg verantwortlich.

Viel befahrene Nebenstrassen ohne Beleuchtung, ohne Trottoir, geschweige denn Trampelpfad, sind der tägliche Schulweg vieler Kindergartenkinder, die hier zu Fuss unterwegs sind – natürlich in Begleitung der Eltern, denn Sicherheit geht vor. Die Eltern sparen keine Mühe, die Schulkinder zu begleiten, sich und sie mit Sicherheitswesten und Leuchtmitteln auszustatten, um im morgendlichen Dämmerlicht gesehen zu werden. Leider sparen die Gemeinden an allen Ecken und Enden; kein Geld für Trampelpfade, kein Geld für einen sicheren Fussgängerstreifen, kein Geld, um eine Bushaltestelle sichtbarer zu machen, kein Geld für einen Lotsendienst bei einer Baustelle, damit die Schulkinder sicher vorbeigeführt werden (den Lotsendienst machen nun engagierte Eltern, unentgeltlich, versteht sich).

Kein Geld, keine Sicherheit. Auch kein Polizeieinsatz, wenn sich ein Automobilist nicht an Verkehrsregeln hält und den Schulkindern am Fussgängerstreifen den Vortritt nimmt. Überall wird man vertröstet und mit dem Hinweis auf Sparmassnahmen zum Schweigen gebracht.

Müssen wir unsere Kinder schlussendlich mit dem Auto vor die Schulhaustüre chauffieren und selber noch Mehrverkehr verursachen? Sollen wir unseren Kindern so verwehren, dass sie den sicheren Umgang im Strassenverkehr lernen? Sollen wir ihnen Kontakt zu Klassenkameraden auf dem Schulweg vorenthalten? Als Eltern von Schulkindern, die täglich gefährliche Strassenabschnitte zu Fuss entlanglaufen oder überqueren müssen, hoffen wir auf das Mitwirken der Gemeinden, damit sich in Sachen Sicherheit auf dem Schulweg endlich etwas verbessert!

Und zusätzlich hoffen wir täglich, dass alle Beteiligten im Strassenverkehr besondere Rücksicht auf die Kleinsten und Schwächsten nehmen, nämlich die Schulkinder, die zu Fuss oder mit dem Velo den Schulweg vor sich haben.

Rosmarie und Peter Scherer, Hochdorf

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