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«Sie ist nicht für solche Belastungen gebaut»

Zum Leserbrief «Die Museggmauer wäre stabil – auch mit Parkhaus», Ausgabe vom 23. November
Hedi und Hansjörg Kaufmann, Luzern

Der Projektleiter Parkhaus Musegg behauptet, die Geologie unter der historischen Museggmauer genau zu kennen. Er vergleicht diese mit dem Bau des Sonnenbergtunnels mit der darüber erstellten Zivilschutzanlage. Auch dieses monströse Fehlprojekt endete 1987 mit der ersten und letzten Übung («Ameise», die Red.) im Fiasko, und am Ende amüsierte sich die halbe Welt über das Kuriosum.

Vor rund 100 Jahren wurde in und um Luzern der Abbau von Kohle und Erz eingestellt. Noch aus dieser Zeit ist bekannt, dass der Sandstein in unserer Region mit zahlreichen Zwischenschichten aus weichem Mergelstein und Kohleschichten durchzogen ist. Es liegt auch im Interesse privater Projekte, dass aus Gutachten nur die Aspekte veröffentlicht werden, die den Auftraggebern passen. Wir wohnten im Untergütschquartier über dem Sonnenbergtunnel und erlebten ab 1971 die Erschütterungen durch die Sprengungen in unserer Wohnung. Die Risse, die in dem älteren Haus an den Wänden entstanden, meldeten wir der Hausbesitzerin. Die Kinder hatten jeweils Angst, wenn die Gläser in den Schränken klirrten. Der zugezogene Gutachter gab uns dann den Rat, während der Sprengarbeiten jeweils mit den Kindern in den Gütschwald spazieren zu gehen. Die Museggmauer ist über 500 Jahre alt und nicht für solche Belastungen gebaut. Teile der Mauer müssen laufend saniert und stabilisiert werden. Wir sind gespannt auf die neutralen Beurteilungen der kantonalen und eidgenössischen Denkmalpflegen, die nächstens erscheinen sollten.

Hedi und Hansjörg Kaufmann, Luzern

Für die Verkehrsprobleme in Luzern muss eine neue Lösung gefunden werden. Denn das Inseli entfällt als Carparkplatz nach dem Volksentscheid. Das Musegg-Parking wird bekämpft und hat zudem schlechte Zufahrtsstrassen. Ein Parking unter dem Schweizerhofquai ist unrealistisch, es bringt zudem alle Cars und Autos mitten in die Stadt. Der Tiefbahnhof Luzern wurde von Bund auf die lange Bank geschoben und kostet extrem viel. Busreisen werden in Zukunft zunehmen (Flixbus, Domoreisen). Also braucht es einen neuen Bus­terminal, der mit ÖV und Auto gut erreichbar ist. Meine Idee zu diesem Thema: Es wird ein grosses Parkhaus im Ibach erstellt. Dabei muss auch ein Busterminal sein. Selbstverständlich auch WC-Anlagen, ein Warteraum für Reisende und eine kleine Cafeteria. Erschlossen wird das Ibach- Parking mittels Autobahnanschluss und Metro Luzern.

Die Metro Luzern sollte im Endausbau vom Bahnhof Luzern bis zum Bahnhof Emmenbrücke führen. Dabei sind folgende Haltestellen vorgesehen: Bahnhof Luzern – Schwanenplatz – Kantonsspital – Ibach-Parking – Bahnhof Emmenbrücke. In einer ersten Etappe wird die Metro Luzern nur das Ibach-Parking via Kantonsspital mit dem Schwanenplatz verbinden. Der Rest folgt in einer zweiten Etappe. Dann könnte von einem neu gestalteten Bahnhof Emmenbrücke aus mittels Tunnel durch den Sedel ein Anschluss an die Rontaler SBB-Strecke gebaut werden. Vermutlich könnte damit sogar auf den Tiefbahnhof verzichtet werden, da ja Emmenbrücke und Luzern via Metro verbunden wären. Ich sehe bei diesem Projekt folgende Vorteile: weniger Autos in der Stadt, weniger Reisecars in der Stadt, Parking direkt an Autobahn­anschluss, eventuell sogar Verzicht auf den Tiefbahnhof Luzern – und die Erschliessung von Seetalplatz und Viscosistadt mit der Metro.

Hardy Müller, Neuenkirch

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