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Sie setzt Prioritäten falsch

«Verband: Polizei ist am Anschlag» «Zentralschweiz am Sonntag» vom 19. November
Anton Lechner,

Solange bei der Luzerner Polizei genügend Ressourcen vorhanden sind, um auch um 3 Uhr nachts Parkbussen zu verteilen, kann es mit dem Personal­bestand nicht so schlimm sein. Es werden auch immer noch Radarkontrollen an Orten durchgeführt, wo es in erster Linie der Finanzierung der Kantonskasse dient.

Statt ständig über die Sparmassnahmen zu klagen, sollte die Polizei ihre Prioritätenliste überarbeiten.

Der Artikel, in dem vor einer Zunahme der Schwerkrimi­nalität gewarnt wird, ist ein einfach zu durchschauendes Spiel mit den Ängsten der Be­völ­kerung. Die Profiltiefe der Reifen wird von der Motorfahrzeugkontrolle anlässlich der genügend häufigen Kontrollen durchgeführt, dazu muss niemand aus dem Polizeikorps abkommandiert werden. Auch bei Bagatellunfällen ohne Personenschaden braucht es die Hilfe der Polizei nicht, dafür haben wir die Unfallprotokolle der Versicherer.

Wenn man sich auf die Kernaufgaben konzentriert, dann kann man auch in Zukunft auftragsgemäss die Bevölkerung vor der Schwerkriminalität schützen. Man setzt dabei erst noch die bestens ausgebildete Polizei entsprechend ihren Fähigkeiten ein, was der Zufriedenheit im Beruf förderlich ist und zu einem hoch motivierten Korps führt.

Anton Lechner,

Buochs

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