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Sie verbessert die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg

«Littau: Nutzen für alle oder bloss ein überteuertes Strassenprojekt?», Ausgabe vom 7. September
Daniel Steger, Präsident Quartierverein An der Emme; Roger Sonderegger und Markus Helfenstein, Unterstützungskomitee, Luzern

Beim Lesen der Kontra-Haltung von Mario Stübi erhalten wir Direktbetroffenen aus dem Quartier den Eindruck, dass der SP-Grossstadtrat noch nie persönlich vor Ort gewesen ist. Es ist erschreckend, wie Tatsachen verdreht werden. Es geht dabei offensichtlich wirklich nur darum, den «Strassenbau zu versenken», statt den Lesern mit echten Argumenten zu einer eigenen Meinung zu verhelfen.

«Ein Kilometer Asphalt mitten durch grüne Wiesen» ist so eine Aussage, die klarmacht, dass die Wähler mit falschen Behauptungen irregeführt werden sollen. Tatsache ist, dass die neu geführte Strasse zu weiten Teilen bereits jetzt besteht und asphaltiert ist. Es sind genau 270 Meter grüne Wiese, davon gehören aber 80 Meter bereits jetzt zur überbaubaren Industriezone. So verbleiben noch 200 Meter Wiesland direkt neben dem Bahngleis, welches zurzeit kaum landwirtschaftlich genutzt wird, da der Betrieb schon länger stillgelegt worden ist.

Auch die Autounterführung unter der Bahnlinie hindurch gibt es schon seit zehn Jahren. Sie ist zudem auch für Fussgänger und Velofahrer konzipiert. Es wurde also «nur» eine zusätzliche Unterführung – einzig für Fussgänger und Velofahrer – beim bestehenden Bahnübergang «aus dem Projekt gekippt». Dies, weil die SBB selber dereinst den Bahnhof Littau umbauen und dann auch Lösungen für die Fussgänger bereit haben wird.

Die Rede ist auch von einer «weiteren millionenteuren Strasse, die zu mehr Verkehr führen wird». Das ist falsch! Richtig ist, dass die bisherige Strasse lediglich umverlegt wird, den Kindern damit aber mehr Sicherheit auf dem täglichen Schulweg schenkt, dank weniger Staus auch den öffent­lichen Verkehr verbessert und so die Anschlüsse auf die ­S-Bahn besser garantiert.

Bedauerlich ist für uns auch, dass die SP und die Grünen nun ihren früheren Parteikollegen aus der ehemaligen Gemeinde Littau in den Rücken fallen. ­Diese hatten 2009 dem Projekt Cheerstrasse mit grosser Mehrheit zugestimmt! Sicherlich deswegen, weil sie vor Ort lebten und wohnten.

Daniel Steger, Präsident Quartierverein an der Emme; Roger Sonderegger und Markus Helfenstein, Unterstützungskomitee, Luzern

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