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Sind das alles stereotype Anti-SVP-Reflexe?

«Offener Brief der SVP sorgt für Kopfschütteln», Ausgabe vom 9. Dezember
Jürg L. Steinacher, Vorstandsmitglied Svp Walchwil

Es ist erstaunlich, von Leuten an dieser Stelle unter anderem als «kindisch» apostrophiert zu werden, die nicht einmal die Hälfte des Sachverhalts kennen oder verstanden haben. Oder sind es ganz einfach nur stereotype Anti-SVP-Reflexe?

In Zeiten von Fake News, Youtube-Intelligenz und professioneller Desinformation hält man sich besser an die authentischen Fakten. In meinem Text war die Rede von «Elementen aus dem Schlussgesang», die als musikalisches Motiv mit hohem Bekanntheits- und Symbolwert als Grundlage für die offizielle Hymne der Europäischen Union benutzt wurden. Wer mir nun daraus polemisch unterstellt, ich hätte etwas gegen eine öffentliche Aufführung von Beethovens Neunter beziehungsweise des Schlussgesangs «Ode an die Freude», der sollte sich nicht an einer öffentlichen Debatte beteiligen. Bei der geht es nämlich vorab einmal darum, dass sich eine – quasi «neutral» konnotierte – «Europa-Hymne» ins Blasmusik-Repertoire einschleicht, die sich dann bei näherem Hinhören als politisches Symbolstück der Europäischen Union herausstellt. Dass es sich dabei um schöne Musik handelt, steht doch gar nicht zur Debatte – auch die «Internationale» ist schmissig komponiert und wird hierzulande wohl kaum als Konzertzugabe gespielt.

Mein Hauptanliegen mit diesem Artikel im Walchwiler «SVP Aktuell» war und ist, am Beispiel von Hymne und Flagge aufzuzeigen, wie sich die EU für ihre institutionellen Symbole mit europäischen Werten und Kulturgütern schmückt, die in keinem Falle für den demokratischen Zustand und die politischen Ziele der EU stehen.

Zuletzt nun noch eine ergänzende Korrektur: Christopher Gilb schreibt in seinem Artikel, dass ja die geläufige Version dieser Hymne zeitweilig auch vom Kosovo übernommen worden sei. Die wohl unfreiwillige Pointe bei dieser redaktionellen Behauptung ist just, dass der Kosovo diese Hymne allein deshalb übernahm (oder übernehmen musste?), weil im Rahmen des langen Prozesses der Staatengründung das Mandat der UNO an eine EU-Mission übertragen wurde.

Jürg L. Steinacher, Vorstandsmitglied SVP Walchwil

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