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Sind diese Berechnungen realistisch?

«AKW-Stilllegung wird teurer», Ausgabe vom 22. Dezember

Es ist politische Gewohnheit – schlechte Nachrichten werden mit Vorliebe vor den Ferien oder den Festtagen verbreitet. So gehen sie schnell vergessen oder werden kaum richtig zur Kenntnis genommen. So geschehen in der Woche vor Weihnachten: Die voraussichtlichen Kosten für die Stilllegung der Atomkraftwerke steigen um 1,7 Milliarden auf neu 23,5 Milliarden Franken. Während Jahrzehnten verkündeten die bürgerlichen Atomlobbyisten das Märchen vom ungefährlichen und billigen Atomstrom. Ich frage, haben die AKW-Betreiber genügend Geld auf die Seite gelegt, um die Stilllegung dereinst bezahlen zu können? Oder ist es nicht so, dass der entsprechende Fonds wegen der tiefen Strompreise gar nicht genug geäufnet werden kann?

Wie realistisch sind diese Kostenberechnungen heute, da noch nicht einmal ein Atomendlager in Sichtweite ist? Würden die vermuteten Kosten der Entsorgung nämlich auf den Preis des Atomstroms umgelegt, würde heutzutage kein Kunde mehr Atomstrom kaufen. Ich befürchte, die heute angegebenen 23,5 Milliarden Franken werden für die Stilllegung kaum ausreichen. Die Atomwirtschaft wird uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahler noch sehr teuer zu stehen kommen. Wir Jungen werden zahlen und die kommenden Generationen haben den strahlenden Dreck.

Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Kanton Zug, Rotkreuz

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