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Sinnloser Schulföderalismus

Ausgabe vom 31. März
Urs Diethelm, Zug

Bekanntlich sorgt der Lehrplan 21 in diversen Kantonen für Unmut. Dies ist wegen dessen Wust an von Bildungsbürokraten erdachten Lernzielen verständlich.

Absolut nicht verständlich scheint mir dagegen die Anpassung der Stundentafeln nach kantonalem Gutdünken. So ist im genannten Beitrag von «spezifischen Zuger Anliegen... dies teilweise gegen die Empfehlungen der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz» die Rede. An diesen Änderungen sollen angeblich zusätzlich zum Bildungsrat «über 50 Fachleute aus Kanton und Gemeinden mitgearbeitet» haben. Von den so entstandenen Kosten ist allerdings leider nichts zu lesen.

Die Gemeinden sollen weiterhin in eigener Kompetenz über ihre Schulhäuser befinden dürfen. Der übrige kantonale Schulföderalismus aus dem 19. Jahrhundert gehört jedoch endlich in die Mottenkiste. Wir leben jetzt im 21. Jahrhundert mit einer noch nie so grossen hauptsächlich berufsbedingten Mobilität der Eltern. Die folglich absolut notwendige Vereinheitlichung von Organisation und Inhalten hat mit dem nun bestimmt von gewisser Seite wiederum beschworenen «Eidgenössischen Schulvogt» nichts, aber auch gar nichts zu tun. Unsere 26 Kantone (im Vergleich zum Ausland alles Klein- ja sogar Kleinststaaten) bewahren auch so noch genug von ihrer Eigenständigkeit.

Urs Diethelm, Zug

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