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Leserbrief

Skepsis gegenüber Gender-Diskussion

«Even, endlich sichtbar», Ausgabe vom 17. August

Die Gender-Diskussion erhält immer wieder neue Facetten. Kürzlich erschien der Artikel über einen Mann, der drei Kinder gezeugt hat und dann damit aufhört, sich als Mann zu bezeichnen. Daraus resultiert die Forderung, dass Menschen, die sich gegen die biologischen Konditionen auflehnen und sich sexuell anders ausrichten, im Pass ein X bekommen sollen. Laut Wikipedia gibt es inzwischen 60 anerkannte Geschlechteridentitäten, daher ist anzunehmen, dass auch das X nicht lange genügen wird. Ich kann mir vorstellen, dass die Geschichte bald eine Fortsetzung findet, denn wenn schon Änderungen im Pass möglich sind, wieso sollen wir dann das Geburtsjahr exakt angeben, wo sich doch viele ältere Leute jünger – und Kinder natürlich schon erwachsen fühlen?

Jeder soll selber bestimmen, wie alt er sein will und entsprechend sein Bild bearbeiten, damit das Foto passt, ganz analog zu Facebook. Damit nun diese diversen Bedürfnisse vertieft studiert werden können, entstehen mehr und mehr Gender-Lehrstühle, allein in Deutschland sind es schon 250. Während in andern Bereichen der Universitäten die Mittel knapp sind, stehen hier auch in der Schweiz die Zeichen auf Expansion und die Gelder fliessen. Während in andern Ländern Kriege herrschen, die wirtschaftlichen Situationen schwierig sind und Menschen hungern, können sich hier unsere Studentinnen und Studenten mit solch wichtigen Themen der Genderforschung Lorbeeren holen, auch wenn mir nicht klar ist, wie dann nach dem Studium ein passender Job aussieht. Ich bin sehr beruhigt, dass wir sonst offenbar keine grösseren Probleme haben.

Helena Huber, Sursee

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