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Skepsis ist angebracht

Altersdurchmischtes Lernen: «Hier profitieren Klein und Gross» und Kommentar dazu, Ausgabe vom 30. April

In Kommentar und Artikel wird suggeriert, dass sich Bildungsexperten über die Vorteile des altersdurchmischten Lernens (AdL) einig wären. Dies ist nicht der Fall! So betont Esther Brunner, Dozentin für Mathematikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Thurgau, in ihrem Artikel «AdL – ein total überschätzter Boom» ebenfalls unter Berufung auf verschiedene Studien die bescheidenen Effekte dieser Unterrichtsform, gerade auch im Bereich der sozialen Kompetenzen. Für schulische Leistungen macht es zudem, hier sind sich die Bildungsforscher einig, keinen Unterschied, ob man in einer AdL- oder in einer Jahrgangsklasse unterrichtet wird. Bekannt ist hingegen, dass AdL nicht für alle Lernenden günstig ist.

Eindeutig ist der Artikel aber in Bezug auf die Arbeitsbelastung: AdL ist nur mit grossen individuellen Zusatzleistungen der beteiligten Lehrpersonen zu haben. Die Skepsis von Lehrpersonen und Eltern ist also angebracht, zumal in einem Kanton, der mit der Einführung des Lehrplans 21 gerade «kostenneutral» eine Grossreform durchführt und gleichzeitig keinen Zentimeter von seinen Sparprogrammen im Bildungsbereich abrückt.

Thomas Berset, Luzern

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