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Solche Verbrecher müssen hinter Gitter

«Die Familie wird wohl nie erfahren, wer der Täter ist», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 19. März
Beat Meister, Kantonsrat Svp,

Dieser Zeitung danke ich für das Bemühen, die Tragik um die Tötung von Vilmar Horn im Sommer 2009 ans Licht zu bringen, so weit das möglich ist. Nachdenklich stimmt beim ganzen Fall die Länge des Verfahrens. Und nicht nachvollziehbar ist für den Aussenstehenden, warum sich die beiden in der Schweiz lebenden und den Behörden seit Jahren bekannten Mittäter nicht schon viel früher vor Gericht zu verantworten hatten. Denn aufgrund der Ermittlungen und Festnahmen durch die Polizei stand der Tatbestand der Mittäterschaft schon 2009 fest. Der Initiator der am Ende tödlichen Rauferei war schon vier Jahre zuvor bei der Raserei mit Todesfolge dabei. Zwischen diesen Taten beging er in verschiedenen Kantonen bewaffnete Raubüberfälle. Ich hoffe, dass das Gericht die Tatsache der extrem gewaltbereiten Mittäterschaft – Mitnahme und Einsatz von Messer, Hammer, Pfefferspray – entsprechend gewichtet und nun nicht im Sinne der Härtefallklausel die Täter schützt. Denn es ist nur schwer erträglich, wenn unsere Justiz solche Gewalt- und Schwerverbrecher nicht mit einem wirklichen Strafurteil ein paar Jahre hinter Gitter bringt und des Landes verweist.

Das Urteil vom kommenden 28. März kann zu einem Präjudiz dafür werden, wie weit in unserem Land die Anwendung der Härtefallklausel vor der Ausweisung schützt.

Beat Meister, Kantonsrat SVP,

Hochdorf

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