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Sollen Herr und Frau Schweizer das nicht wissen?

«Hehre Ideale treffen auf Realpolitik», Ausgabe vom 15. Dezember
Pius Merz, Unterägeri

Der gesamte Ständerat und 165 Neinsager im Nationalrat haben die Vollgeld-Initiative (VGI) bachab geschickt mit fadenscheinigen Behauptungen, Unwahrheiten und Unwissen über deren Inhalt. Die VGI will ganz einfach, dass die Nationalbank unser Geld herstellt, ganz im Sinne der Bundesverfassung. Das Buchgeld genauso wie die Münzen und Noten, die seit über 100 Jahren ja auch kein «Experiment» sind, sondern zahlkräftiges sicheres Geld. Dass heute 90 Prozent unseres Geldes von Geschäftsbanken als Buchgeld privat hergestellt werden, ist leider nur wenigen Leuten bekannt. Dies wohl, weil Herr und Frau Schweizer es eben nicht wissen sollen. Auch in den Parlamenten wurde es nicht deutlich genug benannt, sondern es blieb eine gemeine Geheimniskrämerei. Dieses Tabu muss aufgedeckt werden.

Unsere Parlamentarier bekräftigen mit ihren Stimmen, dass sie unser Land der privaten Geldherrschaft preisgeben wollen, sie machen dem Staat das Geldmonopol streitig und zeigen ihm den Stinkefinger, sie unterstützen die schuldhafte Abhängigkeit von den Banken und die daraus folgenden Profite zu Lasten der Allgemeinheit. Ich hoffe sehr, dass die Stimmbürger sich diesmal nicht an der Nase herumführen lassen und unseren Volksvertretern an der Urne zeigen, was Sache ist, was Demokratie ist: Ja zu Vollgeld!

Pius Merz, Unterägeri

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