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Sparen ja, aber nicht bei mir

Zur Papierflut im Zuger Kantonsparlament

Der Zuger Kantonsrat ist auf der Suche nach Sparpotenzial bei der Bevölkerung, sich selber aber will er eine einfache und umweltschonende Sparmassnahme nicht antun. Warum muss jeden Monat vor der Kantonsratssitzung kiloweise Papier an alle Kantonsräte verschickt werden? Der Aufwand, um das zu sortieren, einzupacken und zu versenden, braucht nicht nur Arbeitskraft, es benötigt viel Papier, welches oft nicht mal gelesen wird. Zudem verschwindet das meiste davon nach der Kantonsratssitzung im Altpapier. Einfacher und effizienter wäre es, wenn der Kantonsrat diese Dokumente den Ratsmitgliedern elektronisch zur Verfügung stellen würde. Wer schon mal an einer Sitzung war, weiss, dass mindestens die Hälfte der Ratsmitglieder sowieso nur in den PC oder das Tablet schaut. Aber eben, es macht halt Eindruck, wenn man erzählen kann, dass wieder 3 Zentimeter Papier für die Sitzung durchgelesen werden müssen. Für uns Bürger steht «Zuglogin» für Verwaltungs­geschäfte zur Verfügung. Die Stadt Zug gibt sich mit Bitcoin als Zahlungsmittel fortschrittlich. Die Kantonsräte aber blättern im Papier und verursachen Umweltschäden und sinnlosen Ressourcenverbrauch. Wann spart der Kantonsrat bei sich selber und eliminiert diese unnötige Papierflut?

Karl Künzle, Menzingen

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