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Spazierweg und Golfplatz

Zu verschiedenen Leserbriefen über die Spazierwege auf dem neuen Golfplatz Meggen
Xaver Schorno und Gundy Kähny Schorno, Spaziergänger, Meggen

Der kürzlich eröffnete Golfplatz ist ein Gewinn für alle Meggener, ob Golfspieler oder Spaziergänger. Wir haben den Bau des Golfplatzes als passionierte Spaziergänger fast täglich hautnah mitverfolgt. Das vorliegende Ergebnis ist ein Meisterwerk des ökologischen Landschaftsgartenbaus; ein Kompliment an die Besitzer- und Investorenfamilie Schuler. Die Aussicht auf den See und all die umgebenden Berge ist fantastisch. Vor allem die Spaziergänger kommen voll auf ihre Rechnung, denn ihr freier Blick wird im Gegensatz zu jenem der Golfspieler nicht von der Konzentration auf die bodennahen Golfbälle eingeschränkt.

Xaver Schorno und Gundy Kähny Schorno, Spaziergänger, Meggen

Dem Leserbrief von Franziska Oberhänsli zum Megger Golfplatz (Ausgabe vom 6. September) muss ich Nachdruck verleihen: Eine absolute Frechheit, die hier abgezogen wird! Das Fussvolk muss mit der skrupellosen Privatisierung des Wegnetzes nun weitgehend aussen vor bleiben, damit die golfenden Sugar-Daddys und Rich-Kids schön ihren Dresscode wahren können. Dabei verlautbarte der Megger Gemeinderat in seiner Anordnung zur Gemeindeabstimmung vom 28. November 2010 über den Golfplatz noch: «Neben dem Golfsport steht das Areal[!] auch Erholungssuchenden sowie Spaziergängerinnen und Spaziergängern als attraktiv gestalteter Landschaftsraum zur Verfügung.» Die Öffentlichkeit des Wegnetzes wird darin explizit erwähnt. Darauf ist er dann auch zu behaften. Da nun seit der Eröffnung plötzlich nur noch – durch einen vorwiegend am Rand verlaufenden einzigen Rundweg – kleine Teilbereiche des Areals öffentlich zugänglich gemacht werden, stellt sich die Frage, warum der Megger Gemeinderat seine Stimmbürger bei besagter Urnenabstimmung öffentlich belogen hat. Etwa, weil er sonst kaum mit einer Mehrheit hätte rechnen können? Mit unseren demokratischen Spielregeln eines getreu geführten Gemeinwesens ist das keinesfalls zu vereinbaren. Die umgehende Veranlassung zur Freigabe des gesamten Wegnetzes (wie Sie bis anhin bestanden hat) für die Öffentlichkeit ist der einzig gangbare Weg, seine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.

Yannick Hagmann,

Luzern

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