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Spekulation mit gemeindeeigenem Boden

«Bodenpolitik spaltet Rothenburg», Ausgabe vom 15. Februar
Susanne Elmiger, Aktuarin Sp Rothenburg

Die SP Rothenburg hat 2014 überzeugt dem Masterplan zugestimmt. Die gemeindeeigenen Grundstücke (Eschenmatte, Gimmermee und Bertiswil Ost) sollten damals 32,2 Mio. Franken in die Gemeindekasse einspielen. Knapp vier Jahre später möchte der Gemeinrat mit den gleichen Grundstücken einen Erlös von 38 Mio. Franken erzielen. Diese Spekulation mit gemeindeeigenem Boden unterstützt die SP Rothenburg nicht. Wir sind überzeugt, dass die Grundstücke zum 2014 errechnetem Preis an gemeinnützige Wohnbauträger abgegeben werden können und so die Gemeindeinitiative kein Angriff auf die Finanzen von Rothenburg darstellt.

Wird das Land, wie nun geplant, an den Meistbietenden abgegeben, führt dies zu teuren, nur für wenige erschwingliche Wohnungen. In den letzten Jahren wurden in Rothenburg schon sehr viele Wohnungen im hohen Preissegment gebaut. Zurzeit beträgt die Zahl der Wohnungen in Genossenschaftsbesitz in Rothenburg 7,7 Prozent. Noch vor wenigen Jahren war diese Prozentzahl deutlich höher. In den letzten 20 Jahren wurden nur wenige neue Genossenschaftswohnungen erstellt. Genau da setzt die Initiative an. Rothenburg ist heute eine lebendige Gemeinde mit einem aktiven Vereinsleben.

Dies führen wir auch auf die gute Bevölkerungsdurchmischung zurück. Mit neuen, bezahlbaren Wohnungen möchte die Initiative nun, dass Rothenburg weiterhin für viele Bewohner attraktiv und erschwinglich bleibt.

Susanne Elmiger, Aktuarin SP Rothenburg

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