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Stadt Luzern: Wie es ohne Bypass und Spange Nord geht

Zu den Verkehrsproblemen der Agglomeration
Thomas Fischer,

Luzern hat bekanntlich kom­plexe Verkehrsprobleme: eine allgemeine Überlastung der Strassen- und Bahninfrastruktur in und um die Stadt sowie die schlechte Bahnanbindung an den nationalen Nord-Süd-Verkehr mit beängstigenden Abhängungstendenzen. Ein gesamtheitlicher Lösungsansatz drängt sich auf: Der Durchgangsbahnhof und seine Zufahrtsstrecken werden nach Zuger Vorbild stadtbahntauglich ausgebaut. Das heisst, in kurzen Abständen gibt es neue Haltestellen für die S-Bahn – von Ebikon her kommend zum Beispiel in den Bereichen Maihof, Löwenplatz, Hauptbahnhof, Paulusplatz, Heimbach, Gütsch, Fluhmühle. Die Linie von Meggen her würde neu im Bereich Löwenplatz in jene von Ebikon eingebunden und mit Haltestellen im Bereich Seeburg und des Tunneleingangs Haldenrain ergänzt. Mit einigen Anpassungen wird die SBB-Strecke von Olten nach Luzern so ausgebaut, dass die Fahrzeit von Basel nach Luzern kürzer als eine Stunde wird. Neue Parkhäuser werden wenn nötig da gebaut, wo sich Autobahn und Eisenbahn räumlich sehr nahe sind, also etwa in den Bereichen Rothenburg AMP oder Station, in Gisikon im Berg hinter der Kantonsstrasse sowie im Süden der Stadt unter der Allmend, eventuell Hergiswil. Resultat: Die schnellen und in dichtem Takt verkehrenden S-Bahnen und die komplett auf deren neue Haltestellengeografie ausgerichteten Buslinien entlasten Stadt und Agglomeration massiv vom Individualverkehr. Neue Durchgangsverbindungen, etwa von Küssnacht nach Hochdorf, werden möglich. Der ÖV wird bestens vernetzt, ist damit attraktiv und ist die ideale Ergänzung zum Langsamverkehr in der Stadt, die dadurch an Lebensqualität gewinnt. Der gewerblich notwendige Verkehr erhält den nötigen Raum. Zusätzliche isolierte Verkehrssysteme wie U-Bahnen bzw. Metros sind nicht nötig und unter Berücksichtigung des riesigen Anteils hausgemachten Verkehrs genauso wenig die Spange Nord und der Bypass.

Thomas Fischer, Kriens

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