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Stammtisch: Lärmpegel war bisweilen hoch

«Stammtisch ade!», Ausgabe vom 29. Januar
Reto Studer, «weinhof», Luzern

Sandra Monika Ziegler thematisiert in ihrer Kolumne den ehemaligen Stammtisch des Restaurants Weinhof, Luzern. Der ist Geschichte. Darüber lässt sich Frau Ziegler umfassend aus. Darüber, dass nicht alle Menschen im «Weinhof» genehm seien. Die Perspektive des Artikels ist sehr einseitig. Der Stammtisch ist für Menschen ein fixer Treffpunkt, bei dem die Zusammengehörigkeit und der Austausch im Vordergrund stehen. Diese Tradition wollte ich im «Weinhof» weiterführen. Er soll ein Lokal für alle Menschen aus dem Quartier und Arbeitnehmende von ansässigen Unternehmen sein. Bisweilen war der Geräuschpegel am Stammtisch so hoch, dass Mittags- oder Abendgäste sich beim Essen gestört fühlten. Ich will das Lokal mit frischem Wind und neuen Ideen führen – sehr gerne in Verbindung mit Traditionen. Damit das funktioniert, braucht es ein Miteinander und eine Portion Offenheit. Ich habe mit den Stammtischgästen das Gespräch gesucht, ihnen alternative Plätze im Lokal vorgeschlagen. Meine Vorschläge wurden abgeschmettert – aus purer Sturheit und einem Beharren auf Vergangenem. An diesem runden Tisch drehte sich die Diskussion im Kreis. Die gähnende Leere, wie Sandra Monika Ziegler es nannte, schaffte Platz für neue Gäste. Solche, die dem Gedankengut des Luzerner Genuss­restaurants wertschätzend gegenüberstehen.

Reto Studer, «Weinhof», Luzern

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