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Statistik oder Fremdenfeindlichkeit

«IV-Betrug: Der Ehemann wird härter bestraft als seine Frau», Ausgabe vom 2. Juli

Mit «dem Gesetz nach Schweizer» verwendet hier der Autor einen neuen Begriff, um den abgeschmackten «mit Migrationshintergrund» etwas abzudämpfen.

Als es die Schweiz noch gab, hatten wir es diesbezüglich viel einfacher und sprachen schlicht von «Papierschweizern». Dabei waren es meist sogar noch solche mit nur einem, dem neuen roten Pass. In der «Arena»-Sendung vom letzten Freitag taten sich die Teilnehmer schwer, herauszufinden, was denn Unbehagen auslöse gegenüber dem stark steigenden Anteil der Ausländer.

Der Soziologe Ben Jann von der Uni Bern hätte hier vielleicht eine, nur diese eine, Hilfe bieten können. Im Jahre 2014 wurden gemäss seiner Erhebung 41 000 Ausländer gegenüber 37 000 Schweizern nach dem Strafgesetzbuch verurteilt. Gewichtet nach Bevölkerungsanteilen (1,8 Millionen Ausländer gegenüber 5,6 Millionen Schweizern) bedeutet dies einen 3,4-fachen Anteil krimineller Handlungen durch Ausländer. Verstösse gegen das Betäubungsmittel- und das Ausländergesetz nicht mitgezählt, sonst sähe diese Statistik wohl noch betrüblicher aus. Zudem sind Personen, die «dem Gesetz nach Schweizer» sind, nicht separat ausgewiesen, figurieren in der Statistik also unter Schweizern.

Zurück zu den Versicherungsbetrugsfällen, die sich wohl kaum wesentlich anders zeigen: 2014 zählte die Suva 300 Verdachtsfälle, 2016 waren es 900 mit einer Aufdeckungsquote von 160 Millionen Franken. Man beachte die Steigerungsrate in Beziehung zur Zuwanderung!

Statistisch ergaben neun Verdachtsfälle sieben Treffer, bevor das Strassburger Gericht die Fahndung – von Links-Grün stets aufs Heftigste bekämpft – untersagte, wegen fehlender Gesetzesgrundlage. Ein Schelm, wer da Zusammenhänge zu knüpfen versucht. Warum so viel Statistik?

Statistik bietet die einzige Gewähr, um dem überall lauernden Vorwurf des Rassismus oder der Fremdenfeindlichkeit zu entgehen, wohl wissend, dass das gesunde Volksempfinden die Gründe für das «wachsende Unbehagen» viel besser kennt, aber nicht zu artikulieren weiss, wie die «Arena» erneut bewies.

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Hans Arnold-Bürgi, Rotkreuz

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