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Steuern: Strategie ist nicht aufgegangen

«Kanton Luzern: Steuererhöhung wohl kaum zu vermeiden», Ausgabe vom 8. September

Seit längerer Zeit weiss man, dass in unserem Staatshaushalt die Ausgaben nicht mehr mit den Einnahmen übereinstimmen. Da werden sehr viele ­Vorschläge gemacht, wie die Staatseinnahmen erhöht werden können. Die fehlenden Einnahmen sollen durch höhere Steuern bei der unteren und mittleren Bevölkerungsschicht sowie mit laufend erhöhten und erweiterten Gebühren und Bussen abgefedert werden. Grosse und mittlere Firmen sowie sehr gut Verdienende hingegen sollen gemäss der Strategie des Regierungsrates von Steuererhöhung möglichst verschont bleiben. Wie die Praxis zeigt, ist die grosszügige Steuerstrategie des Kanton Luzerns für Firmen und gut Betuchte nicht aufgegangen.

Für mich ist es erstaunlich, dass nicht auch mehr und ehrlicher über mögliche Einsparungen bei den Ausgaben diskutiert wird. So könnten zum Beispiel die Löhne der oberen Staatsangestellten und der Regierungsvertreter reduziert werden. Auch sollten die Lohnfortzahlungen von nicht mehr gewählten Behördenvertretern und Beamten nach spätestens vier Monaten eingestellt werden, so, wie das bei normalen Berufsleuten auch der Fall ist. Mit weniger Bürokratie und unnötigen Stellen und Statistiken könnte bestimmt sehr viel eingespart werden.

Sehr grosszügig zeigen sich unsere Volksvertreter bei den laufend stark steigenden Ausgaben im Asylwesen oder im Ausbau der gesamten Staatsverwaltung und im Strassenbau. Dagegen sollten die Bildung und die Sicherheit nicht unter dem Spardruck leiden müssen. Ich denke, es ist für unsere Zukunft sehr wichtig, dass unsere gewählten Volksvertreter mehr und besser auf die wirkliche Volksmeinung hören und diese dann auch entsprechend tatsächlich umsetzen.

Albert Brunner, Nottwil

Da verschätzt sich doch tatsächlich unsere Regierung um 190 Millionen Franken, und wer muss wieder dafür büssen? Wir Bürgerinnen und Bürger. Und jetzt droht uns ein finanzpolitischer Notstand. Im Abstimmungsheft zur Volksinitiative für faire Unternehmenssteuern spricht der Kantonsrat auch von «nur 10 Millionen», die ein Ja an der Urne einbringen würde. Aber wenn diese Halbierung der Unternehmenssteuer so erfolgreich gewesen wäre, stünden wir jetzt nicht so tief im Sumpf. Es müssen jetzt alle am gleichen Strick ziehen, die Initiative muss unbedingt angenommen werden.

Kurt Wyss, Altwis

Luzern muss sparen. Wir sollten uns ernsthaft fragen: Was können wir uns noch leisten – und nicht: Was wollen wir uns leisten. Die fast täglich eintreffenden Botschaften über neue Sparbemühungen oder Steuererhöhungen beissen sich mit der Zwängerei der Salle Modulable. Wir Bürger sollten klug sein und uns gut überlegen, ob wir ein weiteres Gebäude unterhalten wollen.

Trudi Karli-Sigrist, Horw

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