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Leserbrief

Störendes Handygeklingel vom Kirchturm

«Peterskapelle: Klingelton ersetzt Kirchenglocken», Ausgabe vom 10. Juli

Fährt man mit dem Zug oder Bus, piepst und heult es in jedem Abteil, alle telefonieren laut und hemmungslos. Auf der Strasse, in den Geschäften und Restaurants die gleiche Geräuschkulisse. Ältere Menschen, besonders jene mit Hörschwierigkeiten, haben null Chance, sich zu unterhalten oder zu erholen. Jetzt setzt die Katholische Kirchgemeinde der Stadt Luzern noch einen drauf, übertönt den Mobilkrach und verunsichert sogar die Handybesitzer. Wegen Glockenschlägen, übrigens sehr wohlklingend, wird ja jetzt schon reklamiert. Was sind wir für eine Gesellschaft? Wie lange geht es noch, bis die Angestellten der Kirchgemeinde ein Tattoo vorweisen müssen, ist ja auch aktuell und «trendy». Wo bleiben die inneren Werte? Mit dieser Heulerei werden noch die letzten Kirchenbesucher vertrieben. Junge gibt es in den Kirchen ja kaum mehr, das Handy ist ihr Gottesdienst. Ein besorgter und enttäuschter, noch aktiver Katholik, aber wie lange noch?

Hans Waser, Luzern

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