Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Südpol, ein wichtiger Ort für Tanz und Theater

«Südpol: Das Haus der verschiedenen Wahrnehmungen», Ausgabe vom 19. Juni

Zuerst war es ein Schock, ein Vorstand, sprich der Arbeitgeber des Betriebs Südpol tritt plötzlich zurück. Was genau ist passiert?

Vieles ist trotz der verschiedenen Zeitungsartikel unklar. Was bedeutet das für uns, wenn die Stadt eine neue Trägerschaft für den Südpol sucht? Was bedeutet das für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Können und Herzblut an den Inhalten und deren Umsetzung im Haus arbeiten?

Der Südpol ist ein wichtiger Ort für den Tanz und die professionelle Szene. Wir wollen nicht, dass dieses Haus ausgelöscht wird und einen kompletten Neuanfang erleben muss. Wieder von vorne anfangen, bedeutet nicht unbedingt Hindernissen aus dem Weg zu gehen.

Wir wollen konstruktive Lösungen, damit sich die Inhalte des Hauses weiterentwickeln und vertiefen können. Schliesslich hat sich die freie Szene (namentlich Forum Freies Theater) damals am Ende der Boa-Zeit für eine grössere Professionalität, weniger Giesskanne und vermehrte nationale Ausstrahlung stark gemacht. Dass der Betrieb durch häufige Wechsel immer wieder ins Wanken gekommen ist, hat bestimmt auch zu einigen Baustellen geführt.

Nun gilt es eine neue, kompetente künstlerische Leitung zu finden, die die freie Szene nach aussen unterstützt. Es gilt einen Vorstand zu gründen, der sowohl dem Betrieb vertraut, ihn arbeiten lässt, als auch eine positive Lobbyarbeit in der Politik betreibt

Damit dies auf gutem Grund weiterwachsen kann, finden wir wichtig, dass alle Player (Betrieb, IGTZ, Musikszene, ACT, Vorstand, Politik) miteinander sprechen und sich respektieren.

Ausserdem sollten wir wissen, welche Visionen wir haben. Was finden wir gut und was ist unbefriedigend? Somit hören wir zu, sehen andere Perspektiven, können unter anderem unsere eigenen einbringen. Gespräche und Transparenz schaffen Vertrauen und Loyalität.

Wir wollen weiterhin den Südpol als Heimat für Tanz und Theater, als professionelle, kreative Arbeits- und Aufführungsstätte mit Ausstrahlung.

Irina Lorez und I-Fen Lin für die IG Tanz Zentralschweiz

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.