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Teure Reise nach Rom

«Wie Luzern Behinderte stehen lässt», Ausgabe vom 27. November
Markus Oehen, Luzern

Manchmal denke ich, ich sei in einem Drittweltland, in dem die Regierung absahnt und die Ärmsten darben müssen. Da gönnen sich doch tatsächlich Regierungsmitglieder eine Reise nach Rom, um bei der Vereidigung von Schweizergardisten dabei zu sein. Kostenpunkt: 100000 Franken. Geprahlt wird dann noch mit den Worten, dass in Rom ein richtiges Luzerner Fest stattfinden wird. Ein paar Wochen später lese ich in der Zeitung, dass Hunderte von Personen, trotz zum Teil schwerster Behinderungen, keine Tixi-Taxi­-Bons mehr erhalten, weil Kanton und Gemeinden nicht mehr genügend Geld zur Ver­fügung stellen.

Es wird einmal mehr bei behinderten Mitmenschen gespart, obwohl das alltägliche Leben für sie ohnehin schon beschwerlich genug ist. Die Regierungsmitglieder sollten diese Reise von ihrem nicht gerade kleinen Salär selber bezahlen. Die 100000 Franken könnten für Tixi-Taxi-Bons verwendet werden. So könnte man Grösse zeigen, gerade in der vorweihnachtlichen Zeit.

Markus Oehen, Luzern

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