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Tolle Arbeit

Zum Artikel «Obwalden zelebriert den Töffli-Kult», Ausgabe vom 23. Juli

Die Polizei hat es geschafft, am Red-Bull-Alpenbrevet in Sarnen den lange gesuchten «Scratchy» zu überführen. In einer gross angelegten Verkehrskontrolle ist es der Polizei gelungen, den gefährlichen, mit verschiedenen abgerichteten «Plüsch-Scratchys» dekorierten «Raser» zu identifizieren und dingfest zu machen. Das Fahrzeug wurde sogleich konfisziert. Ob die «Scratchys» erst unter Quarantäne gestellt wurden, konnte uns die Polizei nicht schlüssig beantworten. Nebst «Scratchy» wurden noch ungefähr 50 weitere Töffli beschlagnahmt, welche schneller als mit 30 km/h unterwegs waren.

Das Sarneraatal kann nun wieder aufatmen und die Bewohner können ohne Angst vor «Töfflibuben» auf die Strasse zurückkehren. Da freuen sich bestimmt auch alle Elektro-Velofahrer, welche weiterhin mit 45 Stundenkilometern durch die Gegend brausen.

Die wirklich schnellen Töffli hat die Polizei aber nicht erwischt, die waren bereits weg, bevor die Polizei ihre Kontrolle auf dem Sörenberg eingerichtet hatte. Es wird sich zeigen, ob es der Polizei auch nächstes Jahr wieder gelingt, den einen oder anderen verkehrswidrigen «Plüschhasenfahrer» zu überführen – wenn dann die Lust bei diesen kultigen Töfflibuben überhaupt noch vorhanden ist, sich für einen Event stundenlang vorzubereiten, der eigentlich Spass machen sollte ...

Beat Steinmann, Biberist

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