Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserdebatte

Tourismus: Wie wir unsere Gäste in Luzern empfangen sollten

«Schwanenplatz: Luzerns goldener Vorhof», Ausgabe vom 7. Juni

Schon vor dem geplanten Versuch der Stadt Luzern, die Touristen umweltfreundlich an den Schwanenplatz zu bringen, wird um das Wohl der Gruppenreisenden gefürchtet. Als gern gesehene Gäste möchten auch wir nicht im Stossverkehr in einen Tunnel wie in das Parkhaus Musegg gelangen, dort aussteigen, gut 200 Meter im Berg gehen und dann durch eine schmale Gasse zum vorgegebenen Uhrengeschäft geschleust werden.

Die Carparkplätze Allmend könnten dagegen nicht besser sein. Dorthin gibt es eine direkte Zufahrt von der Autobahn. Beim Aussteigen fällt der Blick auf den Pilatus in seiner ganzen Grösse. Auf der zweiminütigen Fahrt mit der S-Bahn zum Bahnhof neben dem KKL und dem Europaplatz bekommen wir die wichtigsten Informationen. Dann gehen wir den Schiffsstegen und dem See entlang bis zur Seebrücke und dort auf den breiten Trottoirs zum Schwanenplatz. Unser Blick geht zur einmaligen Luzerner Skyline mit den Museggtürmen, dem Hotel Gütsch, dem See und den Bergen im Hintergrund. Lassen wir doch unseren Gästen auf den gut 300 Metern Zeit, sich die Beine zu vertreten und den Blick auf die Reuss mit Kapellbrücke, Wasserturm, Rathausquai, Hotel Gütsch und das viele schöne Grün um unsere Leuchtenstadt zu geniessen. Empfangen wir unsere Gäste auf diese Weise. So wird ihnen Luzern eher in Erinnerung bleiben, nicht wegen eines Besuchs in einem Uhrengeschäft. Wir Luzerner erhalten damit wieder etwas mehr die Hertensteinstrasse, den Schwanen- und Löwenplatz zurück. Wir freuen uns auf die Attraktivierung der Innenstadt und geben dem Stadtrat diese Kompetenz.

Hedi Kaufmann, Luzern, Verein gegen das Parkhaus Musegg und für sinnvolle Lösungen


Der Wunsch des vom Tourismus profitierenden Gewerbes ist klar: Ein direkter Zugang zum Schwanenplatz ist gefordert. Ermöglichen würden dies die Projekte Parkhaus Musegg oder das Parkhaus Schweizerhofquai. Deren Nachteile sind ebenso klar. Sie haben zu wenig Kapazität, sind kostenmässig pro Parkplatz zu teuer zu erstellen – und gravierender: Die Reisecars fahren nach wie vor durchs Stadtzentrum, belasten den Verkehr und Wohngebiete. Letzteres träfe auch auf das Projekt Allmend zu, wo die Zu- und Wegfahrt ebenfalls Wohngebiete belasten wird. Ausserdem würde das erhöhte Passagieraufkommen die Kapazitäten der Zentralbahn massiv herausfordern und die schon jetzt prekäre Situation für Fussgänger im und um den Bahnhof weiter verschärfen. Der geforderte direkte Zugang zum Schwanenplatz ist somit nicht gegeben. Das schubladisierte Projekt Metro (Parkhaus Ibach, Metro zum Kantonsspital und in Minutenfrist ins Zentrum) sieht jedoch genau das vor und dient weiterhin der gewünschten Wertschöpfung für die im Tourismus involvierten Arbeitgeber und -nehmer und Leute von aussen, die rasch ins Spital oder in die Stadt kommen wollen. Was hindert alle an einer wirklich zukunftsgerichteten Lösung Interessierten, dieses Projekt möglichst unvoreingenommen anzuschauen, zu optimieren und dann so rasch wie möglich zu verwirklichen? Das Projekt Metro könnte wahrscheinlich auch eine Redimensionierung oder gar den Verzicht auf die Spange Nord bewirken.

Worauf warten wir?

Walter Albrecht, Luzern

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.