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Trotz ausgezeichnetem Service soll diese Kasse verschwinden

«Krankenversicherer Klug vor Fusion mit Helsana», Ausgabe vom 25. April
Helene Badoux, Baar

Ich kann es kaum fassen, dass diese Versicherung aufgelöst und in die Helsana übergehen soll. Da werden die Mitglieder und vermutlich auch das ganze Team der Klug einfach vor Tatsachen gestellt, nachdem erst noch 100 Jahre Klug gefeiert wurden. Ich wage zu bezweifeln, dass die grosse Versicherung dann ebenso kundenfreundlich sein wird wie die Klug. Die Kasse soll verschwinden, obwohl diese einen ausgezeichneten und menschlichen Kundenservice anbietet. Klein aber fein! Gross heisst nicht besser, im Gegenteil.

Im Brief, der an die Mitglieder versandt wurde, steht, dass der Vorstand die Übertragung an die Helsana beantragt und man solle doch an der GV vom Dienstag, 8. Mai, um 16.30 Uhr diesen Antrag wohlwollend unterstützen. Die Mitglieder, welche an der GV teilnehmen, können über den Antrag abstimmen. Leider bin ich ausgerechnet dann in den Ferien. Ich bitte alle Mitglieder, denen es möglich ist, an die GV zu gehen und die mit dem Antrag ebenfalls nicht einverstanden sind, dagegen zu stimmen, es braucht eine Dreiviertelmehrheit. So wäre es möglich, unsere Klug zu retten. Ich danken allen, die diesen Gedanken unterstützen und Nein zur Fusion stimmen.

Helene Badoux, Baar

Die Zuger Krankenkasse Klug, die ehemalige Betriebskrankenkasse der Landis & Gyr, feiert ihr 100-Jahr-Jubiläum mit einem hervorragenden Ergebnis. Die vielen Klug-Plakate im ganzen Kanton verkünden die frohe Botschaft. Eine kleine Krankenkasse, die Wert auf persönliche Betreuung ihrer Versicherten und effiziente kostengünstige Verwaltung legt. Doch die Versicherten haben in diesen Tagen mit der Einladung zur Generalversammlung überraschende Post erhalten. Der Vorstand der Klug will trotz diesem guten Ergebnis die Klug liquidieren und mit der Helsana fusionieren.

Als Präsident des RVK, dem Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer, würde ich das Verschwinden einer so traditionsreichen und in Zug stark verankerten KMU-Krankenversicherung sehr bedauern. Es wäre ein weiterer Schritt Richtung Zentralisierung, ohne Garantie, dass dadurch die Krankenkassenprämien sinken würden. Im Gegenteil, ein Konkurrent auf dem Platz Zug würde fehlen. Zudem hat die Klug in den letzten Jahren bewiesen, dass sie sich im hart umkämpften Markt behaupten kann und jetzt auf gesunden Füssen steht. Die vielen im RVK zusammengeschlossenen Krankenversicherer sind alle wirtschaftlich gesund und leisten seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur föderalen Struktur im Schweizer Gesundheitswesen.

Es wäre sehr schade und ich würde es sehr bedauern, wenn die Klug-Arbeitsplätze in Zug verschwinden und die Versicherten ihre lieb gewonnene Krankenversicherung in ihrer Nähe verlieren würden.

Peter Hegglin, Ständerat CVP, Edlibach

Mit über 8 Millionen Franken Reserven könnte die Klug Krankenversicherung ihren Versicherten im nächsten Jahr sehr günstige Prämien anbieten. Warum der Klug-Verwaltungsrat so eine Perle gemäss Vertragsentwurf für nur einen Franken an die Helsana «verschenken» will, versteht niemand.

Gibt es für die Verwaltungsräte eventuell grosszügige Boni?

Felix Wenger, Zürich

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