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Leserdebatte

Übersexualisierung unserer Zeit ist kein Muss

«Studie: Das erste Mal mit 16», Ausgabe vom 7. September

Liebe Jugendliche und junge Erwachsene: Lassen Sie sich nicht verunsichern durch den fetten Titel «Das erste Mal mit 16» (gibt’s auf der Frontseite noch anderes «Wichtiges» zu berichten?). Und wenn Sie mich fragen, schauen Sie sich auch die unnötigen Fotos und Bilder nicht an. Wenn Sie nicht zu denen gehören, die mit 16 Jahren den ersten Sexualkontakt hatten, machen Sie sich nichts draus. Und vor allem zweifeln Sie nicht an sich. Haben Sie ja nicht das Gefühl, mit Ihnen stimme etwas nicht, Sie wären irgendwie abnormal. Nein, bei Ihnen ist alles in bester Ordnung. Sie geben vielleicht Ihrem Gefühl mehr recht, dieses, Ihr «Besondere Etwas» nicht dem oder der Erstbesten zu vergeben. Sie wollen vielleicht innerlich noch mehr reifen, nicht erst «danach», sondern «davor» genauer wissen, zu wem es Sie hinzieht. Fühlen, wo Ihr Herz schlägt, wo Sie die Vertrautheits- und Geborgenheitsgefühle empfinden, die für Sie unverzichtbar sind, um sich auch körperlich mit Freude einlassen zu können. Die nervöse und zum Teil unmenschlich-perverse Übersexualisierung der heutigen Zeit ist zum Glück kein Muss. Alle dürfen sich ihr wohlwissend und selbstbewusst entziehen.

Claudia Meier-Preuschoff, Oberkirch


Aus der Sicht dieser Zeitung läuft alles bestens und – nach «moderner» Auffassung – ziemlich ordentlich ab. Ist es so eine Studie wert, über zwei Seiten ausgebreitet zu werden? Mit einem zustimmenden Kommentar versehen, untermauert mit einem Interview mit der Studienleiterin und schliesslich neckisch illustriert mit kleinen Skizzen und einem Blick nicht etwa durchs Schlüsselloch, sondern durch die halb offene Zimmertür. Wir freuen uns auf eine genau so umfangreiche Berichterstattung über den Alltag junger, verantwortungsbewusster Mütter und Väter mit ihren drei und mehr Kindern.

Käthi Kaufmann, Präsidentin Arbeitsgruppe Jugend und Familie, Zürich

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