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Über 1000 Busse pro Tag

«So langsam sind Luzer- ner Busse», Ausgabe vom 16. November
Franz Moos, Ebikon

Jetzt ist es offiziell: Es gibt pro Stunde 68 Busfahrten zum und vom Bahnhof Ebikon – gute 1000 pro Tag. Alle gehen über die bereits am Limit funktionierende Hofmattkreuzung! Und gleichzeitig suchen auch die Velo- und die Autofahrer ihren Weg zum oder vom Bahnhof. Das dürfte für alle Verkehrsteilnehmer, und ganz besonders für die Fussgänger, recht ungemütlich werden! Das Vorhaben ist sicher gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht. Wer fährt schon in einen Flaschenhals mit chronischer Verstopfung? Kopfschütteln und Zorn sind angesagt, und damit steigt auch die Unfallgefahr. Und wenn’s brennt und die Feuerwehr ihr Durchkommen suchen muss? Die Nachfrage hat ergeben, dass dieses Problem bis jetzt noch nicht diskutiert worden ist!

Wenn der Kehr zum Hub denn tatsächlich sein müsste! Doch die 32 Fahrten der langen Trolleybusse der Linie 1 zum und vom Hub sind überflüssig: Die Hälfte von ihnen hat gar keinen Anschluss an die S-Bahn. Und die andere Hälfte? Wer wechselt schon von der S-Bahn in Ebikon auf den Bus, um zur Mall zu gelangen? Und wer vom Schlossberg oder vom Schmiedhof auf die S-Bahn nach Zug will und den Fussweg über den Gemeindehausplatz für zu beschwerlich hält, kann mit der neuen Linie 18 direkt zum Bahnhof fahren. Dasselbe gilt für die Reisenden ab Schindler: Für sie fährt künftig die Linie 23 zum Hub. Das heisst, es gibt kein echtes Bedürfnis, dass die Linie 1 zum Bahnhof fährt. Es ist für die Passagiere und für den gesamten Verkehrsablauf eindeutig besser, wenn die langen Trolleybusse auf der Zentralstrasse bleiben und schnell und schnurgerade direkt zur Mall und zurück fahren. Dadurch können Zeit und Geld gespart werden! Dass das Flaggschiff der VBL von Kriens zur Mall via Bushub fahren muss, ist ein Glaubenssatz der Verkehrsplaner. Aber in diesem Fall ist der Kehr bloss ein Verkehrshindernis! Und dass Regioexpress-Züge in Ebikon halten und nach Zürich fahren, ist Zukunftsmusik und hängt vom Bau des Zimmerbergtunnels ab. Das ist jedoch ein Vorhaben der nächsten Generation! Das Projekt liegt jetzt beim Kantonsrat und soll im Januar beschlossen werden. Werden sich die Damen und Herren Kantonsräte sang- und klanglos darauf einlassen? Oder werden sie verlangen, dass auf den überflüssigen Kehr zum Bushub verzichtet wird?

Franz Moos, Ebikon

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