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Über Toleranz und Hundetourismus

Zu den Leserbriefen «Debatte über Hundewiese am Churchill-Quai», Ausgabe vom 25. April
Ursula Murer, Luzern

Die Schenkung des Churchill-Parks für Hunde ist nicht einmal ein Märchen, denn Märchen beinhalten immer ein wenig Wahrheit. Der Churchill-Park wurde im Jahre 1964 von der Stadt für 2,8 Millionen Franken gekauft. Als wir vor 17 Jahren hierhergezogen sind, war der Churchill-Park noch eine idyllische Anlage mit Spielplatz. Der Hundetourismus war mehr beim Verkehrshaus. Seit letztem Sommer, als die IG Hundewiese aktiv wurde, werden wir Gegner immer mehr beschimpft, beleidigt, verleumdet und weggewiesen. Wo bleibt die Toleranz für Jogger, Anwohner, Kinder und Gehbehinderte? Auf mich wurde sogar schon ein Hund gehetzt, mehrere Personen haben mich massiv bedroht, und ich musste verängstigt Spaziergänger um Hilfe bitten.

Diese Hundewiese ist ein Witz, alle Seiten sind offen, und die Hunde springen direkt vom Auto über den Quai-Weg ins Wasser. Wir haben mit dieser teilweisen Hecke noch weniger Sicherheit als vorher. Nur eine 1,80 Meter hohe Einzäunung würde Sicherheit bieten, und dafür ist dieser Park zu schade.

Ursula Murer, Luzern

Als Hundehalterin verfolge ich mit Interesse die Diskussion. Die Aussage von Josef Stutz, «die Hunde müssen weg», macht mich sehr traurig, ist doch das Tier längst keine Sache mehr. Ich hoffe sehr, dass sich die Interessen finden werden und wir und unsere Nachkommen noch das Tier «Hund» erleben können, ohne dafür in einen Zoo gehen zu müssen. Das Problem lässt sich nur mit Toleranz beiderseits und nicht mit Beschuldigungen und Gerichtsurteilen lösen.

Marlies Widmer,

Kriens

Das Thema Hundewiese polarisiert seit einiger Zeit und wird es auch in Zukunft tun. Ich frage mich, wie die rechtliche Situation der Benützung dieser Parkbereiche ist. Städtische Bauern, Schrebergärtner und Autofahrer bezahlen Pacht und Platzgebühren. Von wem wird die Pacht für die Hundewiese bezahlt? Ich erwarte als Bewohner des Tribschen-/Schönbühlquartiers auf ein vorgängiges «Baugespann» für die geplante Hundewiese im Wagner-Park. Einen so wunderschönen Park als Hundewiese zu deklarieren, ist einer Touristenstadt nicht förderlich.

Elmar Elbs,

Luzern

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