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«Überdimensioniert», «massiver Eingriff»

Zur Diskussion über die Salle Modulable

Es macht den Anschein, als möchte man in Luzern mit der Salle Modulable verbissen an den Erfolg des KKL-Projektes anknüpfen. Dabei wird verkannt, dass die Salle Modulable das falsche Projekt zur falschen Zeit ist. Das falsche Projekt, weil überdimensioniert und nicht bedarfsgerecht, und zur falschen Zeit, weil wir angesichts leerer öffentlicher Kassen nun tatsächlich andere Prioritäten haben. Damit wird es auch politisch keine Chancen haben, eine Totgeburt gewissermassen. Demgegenüber hätte wohl ein massvoll konfektioniertes und zu 100 Prozent privat finanziertes Kulturhaus durchaus seine Berechtigung. Schade, dass das derzeit nicht in Erwägung gezogen wird.

Ronald Germann,

Adligenswil

Kaum zu glauben, mit welcher Hartnäckigkeit die Protagonisten beziehungsweise Stiftungsräte am Standort Inseli für die Salle Modulable festhalten. Mit dem bereits um einen Drittel geschmolzenen Stiftungskapital wollen sie die Allgemeinheit unbedingt für ein finanz- und standortmässiges Abenteuer gewinnen.

Gerne möchte ich in Erinnerung rufen, dass anlässlich der Volksabstimmung über den letzten Bahnhofneubau die geplante Personenunterführung von der Zentralstrasse Richtung Berufsbildungszentrum als wichtiger Teil des Zugangs ab der Neustadt zum «Naherholungsgebiet» Inseli angepriesen wurde.

Interessant ist auch, dass die SVP dem sich inzwischen bedeutend höher abzeichnenden Projektierungskredit für die Salle Modulable zustimmt und das Vorhaben optimistisch betrachtet. Hat sich doch diese Partei im Jahre 2003 vehement gegen die strukturelle Entlastung und die betriebliche Stabilisierung des KKL (einmaliger zusätzlicher Beitrag an die Trägerstiftung KKL von 18 Millionen Franken und wiederkehrender Betriebsbeitrag von einer Million Franken) eingesetzt. Sie nahm somit die Gefährdung der Zukunft des KKL in Kauf. Der Inselipark muss als Juwel am See für die Einheimischen und Touristen intakt bleiben. Eine Überbauung würde unter anderem auch die Übertragung der Eröffnungskonzerte des Lucerne Festival aufs Inseli gefährden und das einmalige Ambiente im Inselipark unter den lauschigen Bäumen zerstören.

Das Areal des Inseliparks verträgt aus städtebaulichen und landschaftsschützerischen Gründen keinen solch massiven Eingriff.

Beat Murer,

Luzern

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