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Versicherungsdetektive:
Und die Schwarzarbeit?

Zur eidgenössischen Abstimmung über Versicherungsdetektive am 25. November

Die NZZ hielt am 4. Februar 2015 fest, dass in der Schweiz rund 490000 Vollzeitstellen auf Schwarzarbeit entfielen. Diese erbringen keine Beiträge an die Sozialversicherungen. Rechnet man jede Vollzeitstelle mit 2000 Jahresarbeitsstunden und einem Stundenansatz von 20 Franken, so entgehen den Sozialversicherungen pro Jahr deutlich mehr als 4 Milliarden Franken an Prämiengeldern. Das Gesetz zur Observation bei den Sozialversicherungen ermöglicht diese aber nur gegenüber einer versicherten Person und nicht auch gegenüber einem beitragspflichtigen Arbeitgeber. Schwarzarbeit schwächt nicht nur die Sozialversicherungen, sondern auch die Wirtschaft. Gerade ein KMU, das sich ehrlich verhält, wird im Wettbewerb massiv benachteiligt, weil der Mitbewerber mit Schwarzarbeitern deutlich tiefere Lohnkosten hat. Schon aus diesem Grund ist die Gesetzesvorlage abzulehnen und dem Parlament der Auftrag zu erteilen, dass eine wirklich gute Lösung erarbeitet wird. Der Betrug an Sozialversicherungen ist zu ahnden, wie auch alle anderen Betrügereien zu ahnden sind.

Marcel Eisenring, Luzern

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