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Und wer sind die Kunden?

Zur Diskussion über die Salle Modulable

Welche Unternehmer würden eine Produktionshalle bauen, obwohl sie nicht wissen, welche Produkte sie dort fertigen möchten – und für welche Kunden sie bestimmt sind? Genau das passiert nun bei der Salle Modulable. Seit Monaten wird über Standorte gestritten und neu auch über Betriebskosten verhandelt. Was fehlt, sind jegliche Angaben zu den Marktverhältnissen, den Kundenpotenzialen und der Konkurrenzsituation.

Wer sind die künftigen Konkurrenten: das Stadttheater Sursee, das Opernhaus Zürich, die Mailänder Scala oder alle zusammen? Woher kommen die künftigen zusätzlichen Besucher: aus der Luzerner Landschaft, aus Baden-Württemberg oder aus Übersee? Wie gross ist der Markt, und welchen Anteil kann Luzern erkämpfen? Zurzeit sind die 500 Plätze im Luzerner Theater zu gut 70 Prozent ausgelastet. Man hat also Überkapazitäten. Künftig sollen es 750 Plätze sein. Es müssten also grosse zusätzliche Kundensegmente erschlossen werden. Vielleicht ist das realistisch, vielleicht sogar eine ein­malige Chance für Luzern. Ich weiss es nicht. Der vorliegende Machbarkeitsbericht umfasst gut 600 Seiten und fixiert bereits detaillierte Planvorgaben für die Innenräume. Es gibt aber kein einziges A4-Blatt mit einem ersten einleuchtenden Businessplan. Dies gilt es – im Interesse der Sache – schnellstmöglich nachholen.

Gaudenz Zemp-Lüthy, Direktor Gewerbeverband Kanton Luzern, Luzern

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