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Unnötiger Lärmterror

«Emmen: Gewerbe markiert Präsenz», Ausgabe vom 9. September

Die Verantwortlichen der «Gwärb Emmen» haben es mit Hilfe des Gemeinderates Emmen doch tatsächlich fertiggebracht, die Patrouille Suisse am Samstag, 10. September, einzuladen. Sie demonstrierten über der geplagten Bevölkerung die sattsam bekannten Flugdemonstrationen. Formationsflüge im Tiefflug über der Kernzone vom Emmen sollten endlich verboten werden. Die Zuschauer des Spektakels haben keine Ahnung, welchen Lärmimmissionen die Bevölkerung in der Kernzone ausgesetzt ist, da sie zum grössten Teil nicht in diesen Gebieten wohnen.

Kommt noch dazu, dass die Donnervögel natürlich am Freitagnachmittag bereits üben mussten. Über die latenten Unfallgefahren ganz zu schweigen. Es gibt keine absolute Sicherheit, das zeigen die jüngsten Ereignisse. Der Gemeinderat Emmen ist nicht in der Lage, seine Einwohner vor solchem unnötigen Lärmterror an einem Samstag zu schützen. Wie sorglos und unsensibel sind eigentlich die Behörden, insbesondere nachdem im Monat August die Lärmimmissionen bereits ein untragbares Ausmass angenommen hatten?

Durch diese Rücksichtslosigkeit schiessen diese Leute ein Eigentor, da Emmen die traurige Berühmtheit erlangt, die Fluglärmmetropole der Schweiz zu sein. Kommt noch dazu, dass die hoffnungslos veralteten Flugzeuge der Patrouille Suisse keinen Stellenwert mehr haben in unserer Luftwaffe. Das Ganze ist nur noch ein teures Hobby zu Lasten des Steuerzahlers. Ich bin überzeugt, dass mittel- und langfristig diese Missstände in der Gemeinde Emmen nicht mehr toleriert werden können.

Werner Lustenberger, Oberstlt. a. D., Emmenbrücke

Die Schweizer Luftwaffe fliegt zurzeit so viele Trainingseinsätze, dass die grösste Gefahr in ihr selbst liegt: Sie holt sich selbst vom Himmel. Diese Flüge müssten wir Schweizer halt akzeptieren, heisst es. Schliesslich garantierten sie unsere Sicherheit. Wirklich? Würden sich alle Piloten im stillen, kontemplativen Schaffen versuchen, müsste die Luftwaffe keinen einzigen Flug verbuchen: weltweit.

David Kiser, Rothenburg

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